Der Abgeordnete von Mumias East, Peter Salasya, hat Änderungen zur Umstrukturierung der Social Health Authority (SHA) vorgeschlagen, einschließlich eines pauschalen monatlichen Beitrags von 500 KSh für jeden Kenianer. Der Gesetzentwurf zielt auf operative und finanzielle Mängel bei der SHA ab, um diese eigenständig tragfähig zu machen.
Der Abgeordnete von Mumias East, Peter Salasya, richtete am 11. April ein Schreiben an den Sprecher der Nationalversammlung, Moses Wetang'ula, in dem er Änderungen am Social Health Insurance Act von 2023 vorschlug. Die zentrale Änderung besteht darin, von einkommensabhängigen Jahresbeiträgen zu einem einheitlichen monatlichen Beitrag von 500 KSh für alle registrierten Mitglieder überzugehen, ähnlich dem früheren NHIF-System. "Die SHA muss eigenständig tragfähig sein und darf nicht von Finanzmitteln des Staates abhängen, indem sie über ausreichend Mittel verfügt, um viele Kenianer zu unterstützen", schrieb Salasya. Salasya wies auf die geringe Einhaltungsquote des aktuellen Systems hin, bei dem nur etwa 5 Millionen der 29 Millionen registrierten Mitglieder aktiv Beiträge leisten. Er strebt an, das Linda Mama-Programm wieder einzuführen, freiwillige Beiträge für andere Personen oder einen nationalen Solidaritätsfonds für Bedürftige zu etablieren und die drei Fonds der SHA – den Primary Healthcare Fund, den Social Health Insurance Fund (SHIF) sowie den Emergency, Chronic, and Critical Illness Fund – für mehr Effizienz zusammenzuführen. Der Gesetzentwurf schlägt zudem einen neuen Abschnitt vor, der die SHA dazu verpflichtet, geprüfte Krankenhausansprüche innerhalb von 60 Tagen zu begleichen. Aufzeichnungen des Gesundheitsministeriums zeigen, dass seit 2024 über 30 Millionen Menschen registriert sind, wobei Angestellte 2,75 % ihres Bruttogehalts und Personen aus dem informellen Sektor mindestens 300 KSh beisteuern. Der Vorschlag kommt inmitten von Berichten über Unregelmäßigkeiten bei der SHA, die das Gesundheitsministerium zurückgewiesen hat.