Das Gesundheitsministerium hat nach einem Hantavirus-Ausbruch auf dem Kreuzfahrtschiff MV Hondius eine öffentliche Gesundheitswarnung herausgegeben. Die Weltgesundheitsorganisation bestätigte bis zum 7. Mai acht Fälle und drei Todesfälle unter Passagieren und Besatzungsmitgliedern. In Kenia wurden bisher keine Fälle gemeldet und das Risiko für die Bevölkerung bleibt gering.
Das Gesundheitsministerium gab die Warnung am Freitag, den 8. Mai, durch den Generaldirektor für Gesundheit Patrick Amoth heraus. Die Erklärung verwies auf den Ausbruch auf der MV Hondius, die im Atlantischen Ozean unterwegs ist, und betonte eine enge Überwachung in Zusammenarbeit mit der WHO und internationalen Partnern.
"Das Gesundheitsministerium ist über einen Ausbruch von Hantavirus-Infektionen im Zusammenhang mit dem Kreuzfahrtschiff MV Hondius informiert, das derzeit im Atlantischen Ozean fährt. Laut WHO gab es bis zum 7. Mai 2026 8 bestätigte Fälle, darunter 3 Todesfälle, unter Passagieren und Besatzung", hieß es in der Erklärung. Es wurde hinzugefügt, dass derzeit keine Fälle in Kenia gemeldet wurden und das Risiko für die Allgemeinheit gering bleibe.
Die Gesundheitsbehörden haben die Überwachung an Flughäfen und Seehäfen verstärkt und Einrichtungen angewiesen, auf Symptome zu achten. Die Öffentlichkeit wurde dazu aufgerufen, auf Hygiene zu achten, die Umgebung frei von Nagetieren zu halten und Lebensmittel sicher zu lagern. Reisende, die aus betroffenen Regionen zurückkehren, sollten ihren Gesundheitszustand bis zu acht Wochen lang beobachten.