Verteidigungsministerin Soipan Tuya versicherte den Gesetzgebern, dass die kenianischen Streitkräfte voll ausgerüstet sind, um Bedrohungen durch den eskalierenden Konflikt zwischen den USA, Israel und dem Iran zu begegnen. Sie äußerte sich am 19. März 2026 vor dem Verteidigungsausschuss der Nationalversammlung. Tuya verwies auf laufende Sicherheitsbewertungen und Investitionen in die Modernisierung.
Am 19. März 2026 erschien Verteidigungsministerin Soipan Tuya vor dem Verteidigungsausschuss der Nationalversammlung unter dem Vorsitz von Nelson Koech. Die Gesetzgeber stellten die Bereitschaft des Landes angesichts der zunehmenden Spannungen im Nahen Osten in Frage, einschließlich des Krieges, der am 28. Februar 2026 begann, als die USA und Israel iranische militärische und nukleare Einrichtungen angriffen. Der Iran reagierte mit anhaltenden Gegenangriffen, was zu weltweiter Instabilität, auch in Afrika und Kenia, und zu höheren Ölpreisen aufgrund der vorübergehenden Schließung der Straße von Hormuz führte. Tuya erklärte: "Die Sicherheitsbewertungen werden fortgesetzt, die Vorbereitungen sind kontinuierlich, und wir investieren in Modernisierungs- und Aufklärungssysteme". Sie fügte hinzu, dass die kenianischen Verteidigungskräfte gut ausgerüstet seien und über einen aktiven Nachrichtendienst sowie starke regionale und globale Partnerschaften verfügten. Sie merkte jedoch an: "Es gibt Grenzen für das, was öffentlich bekannt gegeben werden kann". Die Abgeordneten äußerten sich besorgt über die Beteiligung des Ministeriums an nicht-militärischen Projekten wie Schulen, Krankenhäusern und Stadien. Der Haushalt des Verteidigungsministeriums wurde aufgrund der operativen Anforderungen und des regionalen Sicherheitsdrucks um 24,13 Milliarden Ksh erhöht.