Ägypten wurde erstmals in die Liste der Länder aufgenommen, die für den Export von Aquakulturprodukten in die Europäische Union zugelassen sind, wie die nationale Behörde für Lebensmittelsicherheit (NFSA) bekannt gab. Die Genehmigung umfasst Flossenfische, deren Erzeugnisse sowie Krebstiere, nachdem Ägypten die technischen Anforderungen der EU erfüllt hat. Die formelle Verabschiedung der EU-Entscheidung ist für ein Quartal des Jahres 2026 geplant.
Die nationale Behörde für Lebensmittelsicherheit (NFSA) gab bekannt, dass Ägypten erstmals in die Liste der Länder aufgenommen wurde, die für den Export von Aquakulturprodukten in die Europäische Union zugelassen sind. Die Genehmigung umfasst Flossenfische, deren Erzeugnisse sowie Krebstiere, nachdem Ägypten ein Überwachungssystem für Rückstände von Tierarzneimitteln implementiert und die technischen Anforderungen der EU erfüllt hat. Die EU-Entscheidung soll im Laufe des Jahres 2026 formell verabschiedet werden und tritt 20 Tage nach der offiziellen Genehmigung in Kraft. Dieser Erfolg sei das Ergebnis einer Koordination zwischen nationalen Behörden und internationalen Partnern, einschließlich der Einreichung technischer Nachweise, die die vollständige Einhaltung der Qualitäts- und Kontrollsysteme der EU belegen, so die NFSA. Im Inland treibt die Behörde regulatorische Verfahren voran, wie etwa die Überprüfung und Zertifizierung von Einrichtungen, die Implementierung von Rückverfolgbarkeitssystemen sowie den Ausbau der Labortestkapazitäten. Zudem werden technische Dossiers für zusammengesetzte Lebensmittel, die mehrere Zutaten einschließlich Milch- oder tierischer Bestandteile enthalten, für die Einreichung nach den erwarteten Änderungen im dritten Quartal dieses Jahres vorbereitet. Die NFSA erklärte, dass diese Zulassung die Wettbewerbsfähigkeit des ägyptischen Aquakultursektors stärke, die nationalen Exporte unterstütze und zum Wirtschaftswachstum beitrage. Die Behörde sprach allen beteiligten nationalen und internationalen Stellen ihren Dank aus.