Ägypten bietet WHO-zertifizierte Expertise zur Stärkung der Medikamentenproduktion in Afrika an

Ägyptens Außenminister Badr Abdelatty erklärte, dass die lokale Fertigung von Gesundheitsprodukten zu einer strategischen Notwendigkeit für die afrikanische Gesundheitssouveränität geworden sei. Bei einer Präsidentenrundtisch zur Gesundheitsfertigung in Addis Abeba am Rande des Afrika-Union-Gipfels betonte er die Reduzierung der Abhängigkeit von externen Quellen durch lokale Produktion von Impfstoffen und Arzneimitteln. Er hob hervor, dass die Egyptian Drug Authority die erste in Afrika ist, die den WHO-Reifegrad 3 für Medikamente und Impfstoffe erreicht hat.

Während seiner Rede beim Präsidentenrundtisch in Addis Abeba am Samstag erklärte Abdelatty, dass die Gesundheitssicherheit Afrikas auf der Fähigkeit des Kontinents beruht, Impfstoffe und Arzneimittel lokal zu produzieren, um die „übermäßige Abhängigkeit“ von externen Quellen zu verringern. Er wies darauf hin, dass die Egyptian Drug Authority (EDA) der erste afrikanische Regulator ist, der den Reifegrad 3 der Weltgesundheitsorganisation (WHO) für Medikamente und Impfstoffe erreicht hat, und auf dem Weg zum Grad 4 ist. Ägypten ist bereit, diese Expertise kontinentweit zu teilen, um Regulierungen zu standardisieren und nachhaltige lokale Produktion zu beschleunigen. Der Minister drängte afrikanische Länder, die den Vertrag zur Gründung der African Medicines Agency (AMA) noch nicht ratifiziert haben, dies umgehend zu tun, und nannte sie ein „kontinentales Werkzeug für Souveränität“, das einen einheitlichen regulatorischen Rahmen schaffen, Kosten senken und die Zuverlässigkeit afrikanischer pharmazeutischer Produkte verbessern würde. „Der Erfolg dieser Bemühungen erfordert einen integrierten kontinentalen Rahmen, der effektive Regulierung, nachhaltige Finanzierung und garantierte Nachfrage kombiniert“, sagte Abdelatty. Er fügte hinzu, dass die ägyptischen Fertigungskapazitäten bereit seien, die kontinentalen Bedürfnisse an Medikamenten, Impfstoffen und Plasmaderivaten zu decken. Er betonte auch die Notwendigkeit, den pharmazeutischen Handel innerhalb Afrikas im Rahmen der African Continental Free Trade Area (AfCFTA) und der COMESA-Rahmenbedingungen zu erleichtern, um die industrielle Integration zu fördern.

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