Der ägyptische Gesundheits- und Bevölkerungsminister Khaled Abdel Ghaffar traf sich mit einer Delegation schwedischer Vertreter von Gesundheitsunternehmen unter Leitung der schwedischen Gesundheitsministerin Elisabeth Laan, um die bilaterale Kooperation zu stärken und Gesundheits- sowie Investitionspartnerschaften auszubauen. Das Treffen im Ministeriumssitz in der Neuen Verwaltungshauptstadt Ägyptens unterstrich die Tiefe der strategischen Beziehungen zwischen den beiden Ländern.
Abdel Ghaffar äußerte Ägyptens Bestreben, die Zusammenarbeit mit Schweden durch Technologietransfer und den Austausch von Fachwissen zu vertiefen, um die Qualität der Gesundheitsdienstleistungen zu verbessern. Der Minister stellte erfolgreiche Modelle öffentlich-privater Partnerschaften Ägyptens vor, einschließlich des Hepatitis-C-Bekämpfungsprogramms – weithin als globaler Maßstab anerkannt – sowie der präsidentiellen Initiativen „100 Million Health“, die zu verbesserten öffentlichen Gesundheitsindikatoren im ganzen Land beigetragen haben. Gesundheitsministeriumssprecher Hossam Abdel Ghaffar sagte, die Gespräche konzentrierten sich auf die Unterstützung von Ägyptens langfristiger Gesundheitsreformagenda, insbesondere die landesweite Ausweitung des universellen Krankenversicherungssystems, unter Nutzung schwedischer Erfahrungen in der Gesundheitssystemplanung, Digitalisierung, Nachhaltigkeit und Pharmazeutika. Die Gespräche behandelten zudem Prioritäten für die Krankenhausentwicklung und den Serviceaufbau in Notfall- und Intensivmedizin, Onkologie, Infektionskontrolle, Strahlentherapie und fortschrittlicher medizinischer Bildgebung durch strukturierte öffentlich-private Partnerschaften. Darüber hinaus diskutierten beide Seiten Kooperationsmöglichkeiten im digitalen Gesundheitswesen, einschließlich einheitlicher elektronischer Patientenakten, Telemedizin-Lösungen, KI-gestützter klinischer Entscheidungsunterstützungstools sowie Rahmenwerke für Gesundheitsdatengovernance, Sicherheit und Nachhaltigkeit. Hochrangige Vertreter der Ägyptischen Arzneimittelbehörde, der Einheitlichen Beschaffungsbehörde und des Gesundheitsministeriums nahmen am Treffen teil, hieß es in der Erklärung.