Ägypten strebt bis 2030 eine Produktion von 140 Millionen Impfdosen für den Menschen an

Das ägyptische Gesundheitsministerium plant, im Rahmen seines „Vaccine City“-Projekts bis 2030 jährlich 140 Millionen Impfdosen für den Menschen zu produzieren. Gesundheitsminister Khaled Abdel Ghaffar prüfte den Fortschritt des Projekts und betonte die Bemühungen zur Erreichung der Selbstversorgung sowie zur Erschließung regionaler und internationaler Exportmärkte.

Das ägyptische Gesundheitsministerium veröffentlichte eine Stellungnahme zum Projekt „Vaccine City“, das sich auf einer Fläche von 115.000 Quadratmetern über 32 Gebäude und Anlagen erstreckt. Die erste Phase ist abgeschlossen; die Infrastrukturarbeiten sind zu etwa 90 % fertiggestellt. Dazu gehören drei Fabriken für Humanimpfstoffe, drei Fabriken für Veterinärimpfstoffe, moderne Forschungs- und Entwicklungslabore sowie ein Logistikzentrum für Lagerung und Vertrieb.

Gesundheitsminister Khaled Abdel Ghaffar erklärte, das Projekt werde „die heimischen Fertigungskapazitäten stärken, die Selbstversorgung unterstützen und Ägypten als Exportzentrum positionieren, das mehr als 60 Länder mit Impfstoffen beliefert.“ Bei dem Treffen wurde zudem die Ausweitung der Zusammenarbeit mit afrikanischen Ländern sowie die Stärkung internationaler biotechnologischer Partnerschaften thematisiert.

Ägypten plant, die Produktion bis 2040 auf jährlich 690 Millionen Humandosen und 11 Milliarden Veterinärdosen zu steigern, um etwa 16 % des afrikanischen Impfstoffbedarfs zu decken. Die Verantwortlichen besprachen zudem die geplante „VBC Academy“, ein regionales Zentrum für die Ausbildung von Spezialisten in der Impfstoffherstellung und Biotechnologie, das wissenschaftliche Forschung mit industriellen Anwendungen verknüpfen soll.

Die Initiative stellt einen strategischen Schritt in Richtung einer unabhängigen pharmazeutischen Basis dar und stärkt die öffentlichen Gesundheitssysteme sowohl national als auch auf dem gesamten Kontinent.

Verwandte Artikel

Ägyptens Gesundheitsminister Khaled Abdel Ghaffar mahnte eine stärkere lokale Arzneimittelproduktion an, um widerstandsfähige Lieferketten im Gesundheitswesen aufzubauen.

Von KI berichtet

Das ägyptische Gesundheitsministerium hat Gespräche mit einem US-Pharmaunternehmen geführt, um Investitionen in die Gesundheitsversorgung und die Arzneimittelherstellung zu erörtern. Das Treffen zielt darauf ab, ausländisches Kapital anzuziehen und die lokale Produktionskapazität zu stärken.

Ägypten produziert jährlich rund 1,1 Millionen Tonnen Methanol, womit der inländische industrielle Bedarf gedeckt und Überschüsse auf den Weltmarkt exportiert werden, so der Minister für Erdöl und Bodenschätze, Karim Badawi. Badawi äußerte sich während der Hauptversammlung von Methanex Egypt zur Genehmigung der Finanzergebnisse für 2025 und betonte die Rolle des Unternehmens bei der Unterstützung der lokalen Industrie.

Von KI berichtet

Das ägyptische Gesundheitsministerium hat in Zusammenarbeit mit Viatris Egypt neue Kliniken für psychische Gesundheit im Rahmen der präsidialen Initiative „Deine Gesundheit ist Glück“ eröffnet. Der Schritt zielt darauf ab, psychologische Dienste auszubauen und in das öffentliche Gesundheitssystem zu integrieren. Gesundheitsminister Khaled Abdel Ghaffar erklärte, dass die psychische Gesundheit zu einer zentralen Säule der öffentlichen Gesundheitsstrategie Ägyptens geworden sei.

Diese Website verwendet Cookies

Wir verwenden Cookies für Analysen, um unsere Website zu verbessern. Lesen Sie unsere Datenschutzrichtlinie für weitere Informationen.
Ablehnen