Ägypten erweitert Freizonen um 152 neue Projekte im Jahr 2025

Das ägyptische Kabinett hat die wachsende Bedeutung der Freizonen bei der Förderung von Investitionen hervorgehoben. Mit 152 neuen Projekten im Jahr 2025 steigt die Gesamtzahl auf 1.243. Investitionen und Exporte sind stark angestiegen, und die Zonen beschäftigen mittlerweile mehr als 248.000 Arbeitskräfte.

Das ägyptische Kabinett gab ein bemerkenswertes Wachstum seiner Freizonen bekannt, die nun 231 öffentliche und private Zonen umfassen, welche sich entweder in Betrieb befinden oder derzeit entwickelt werden. Laut Regierungsdaten wurden im Jahr 2025 152 neue Projekte gegründet, wodurch die Gesamtzahl von 1.091 im Jahr 2014 auf 1.243 stieg. Das investierte Kapital erhöhte sich um 30,3 % auf 14,2 Milliarden US-Dollar, einschließlich 2,8 Milliarden US-Dollar an ausländischen Direktinvestitionen, verglichen mit 10,9 Milliarden US-Dollar im Jahr 2014. Die gesamten Investitionskosten stiegen um 66,5 % auf 38,3 Milliarden US-Dollar, während sich die Exporte auf 9,3 Milliarden US-Dollar mehr als verdoppelten, was fast 20 % der gesamten ägyptischen Exporte entspricht. Diese Projekte beschäftigen landesweit mehr als 248.000 Mitarbeiter. Die Zonen bieten steuerliche Anreize, vereinfachte Verfahren und rechtlichen Schutz, wodurch sowohl inländische als auch ausländische Investitionen angezogen werden. Internationale Organisationen wie die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) und die Konferenz der Vereinten Nationen für Handel und Entwicklung (UNCTAD) haben diese Zonen gewürdigt; die UNCTAD stufte Ägypten im Januar 2026 das vierte Jahr in Folge als Spitzenreiter bei den ausländischen Direktinvestitionen in Afrika ein. Zu den bemerkenswerten Projekten gehören Leoni Egypt, das täglich 45.000 Automobilkabel in drei Zonen mit 15 Fabriken und etwa 6.000 Mitarbeitern produziert, Gid Textile mit Investitionen von über 250 Millionen US-Dollar und 300 Produktionslinien sowie Yazaki Egypt, das rund 30 Millionen Euro investierte und 100 % seiner Produktion exportiert. Das Kabinett erklärte, dass diese Indikatoren den Erfolg der Bemühungen widerspiegeln, das Investitionsklima zu stärken, das industrielle Wachstum zu beschleunigen und die Exportbasis Ägyptens zu erweitern.

Verwandte Artikel

Nach seinem kürzlichen Treffen mit den Exporträten prognostizierte Premierminister Mostafa Madbouly, dass die ägyptischen Nicht-Ölexporte bis Jahresende 48-50 Milliarden Dollar erreichen – ein Anstieg um 20 % gegenüber 2024 – und bestätigte, dass das Ziel von 145 Milliarden Dollar Gesamtexporten bis 2030 erreichbar ist inmitten des niedrigsten Handelsdefizits seit einem Jahrzehnt.

Von KI berichtet

Ägypten sucht nach großen globalen Automobilherstellern, um die Produktion von Elektrofahrzeugen und Komponenten zu lokalisieren, im Rahmen einer nationalen Strategie zur Deckung der Inlandsnachfrage und Ausweitung der Exporte, sagte Premierminister Mostafa Madbouly am Dienstag. Die Regierung priorisiert das Nationale Programm für die Automobilfertigung, um auf saubere Energie umzusteigen und die Abhängigkeit von traditionellen Brennstoffen zu reduzieren. Bei einem Treffen mit den Ministern für Industrie, Finanzen und Investitionen betonte Madbouly den Aufbau einer großen Industriestandort, die die regionale und internationale Wettbewerbsfähigkeit stärken kann.

Premierminister Mostafa Madbouly hat Wirtschaftsführer aufgefordert, ihre Investitionen in Ägypten zu verdoppeln, und verwies auf das niedrigste Handelsdefizit des Landes seit einem Jahrzehnt sowie Rekord-Exporte ohne Öl als Zeichen eines vielversprechenden wirtschaftlichen Klimas. Bei einem Treffen mit den Leheads der Exporträte und Investitionsminister Hassan El-Khatib rief Madbouly lokale und ausländische Investoren auf, die aktuellen Chancen zu nutzen.

Von KI berichtet

Stellvertretender Premierminister Kamel Al-Wazir leitete eine Ministerbesprechung, die drei neue Lizenzen für Zementfabriken sowie zwei Industrieprojekte in der Suezkanal-Wirtschaftszone im Wert von 1,29 Mrd. $ genehmigte. Die Entscheidungen sollen die Produktionskapazität steigern, die Inlandsnachfrage decken und Vorbereitungen für regionale Wiederaufbauprojekte treffen. Die Projekte sollen innerhalb eines Jahres in die kommerzielle Produktion gehen.

 

 

 

Diese Website verwendet Cookies

Wir verwenden Cookies für Analysen, um unsere Website zu verbessern. Lesen Sie unsere Datenschutzrichtlinie für weitere Informationen.
Ablehnen