Suezkanal-Wirtschaftszone zieht 15 Mrd. Dollar Investitionen an

Walid Gamal El-Din, Vorsitzender der Suezkanal-Wirtschaftszone (SCZONE), kündigte an, dass die Zone Investitionen in Höhe von rund 15 Milliarden Dollar angezogen hat, davon 70 Prozent ausländisch und 30 Prozent inländisch von Investoren aus 28 Ländern. Er erklärte, dass diese Zahlen ein wachsendes internationales Vertrauen in das Investitionsklima der Zone widerspiegeln. Die Äußerungen fielen auf der fünften Sitzung des Dienstags-Seminars für das akademische Jahr 2025–2026.

Walid Gamal El-Din sprach auf dem Seminar zum Thema des SCZONE-Projekts unter dem Motto „Die Zukunft der Entwicklungsplanung in einer sich wandelnden Welt“. Er beschrieb die Zone als 455 Quadratkilometer umfassend mit vier integrierten Industriezonen: Sokhna, Qantara West, Ost-Ismailia und Ost-Port Said. Sie umfasst zudem sechs Seehäfen, die als zentrale logistische Rückgrat für Handel und Industrie dienen und ihre Rolle als regionales Zentrum für Fertigung und Re-Export stärken.  Unter den Treibern der Leistung der Zone nannte Gamal El-Din die Flexibilität der One-Stop-Shop-Investorenservices, die Bereitschaft der Infrastruktur und Versorgungseinrichtungen nach internationalen Standards sowie die institutionelle Integration zwischen ihren Industriezonen und zugehörigen Häfen. Er betonte die laufenden Bemühungen zur Fertigstellung von Infrastruktur- und Versorgungsprojekten in allen Industriehäfen, insbesondere angesichts steigender Investitionsnachfrage, was die Position der Zone in globalen Finanz- und Geschäftskreisen gestärkt hat.  Er hob vielversprechende Chancen in strategischen Sektoren wie Textilien, Elektrobatterien, Reifen, Gusseisen sowie Pharmazeutika, Baumaterialien und anderen Prioritätsbranchen hervor. SCZONE strebt Investitionen in 21 Zielsektoren der Industrie, Dienstleistungen und Logistik an, während vollständige Wertschöpfungsketten lokalisiert werden, insbesondere in grünenergiebezogenen Industrien.  Zu den Herausforderungen zählte er Einschränkungen für energieintensive Industrien, die hohen Kosten grüner Brennstoffe, globale Vorsicht gegenüber Grünenergieprojekten und Bodenverhältnisse in einigen östlichen Gebieten. Die zukünftige Vision der Behörde umfasst die Schaffung von rund 300.000 direkten Arbeitsplätzen, die Steigerung der Exportwerte und einen intensivierten Fokus auf erneuerbare Energien und die grüne Wirtschaft.  AlAa Zahran, Professor am Zentrum für Makroökonomische Politiken, sagte, das Seminar habe darauf abgezielt, den gesamten Rahmen des SCZONE-Projekts zu beleuchten, seine strategischen Ziele und Umsetzungsmechanismen zu überprüfen sowie seine entwicklungspolitischen Dimensionen, erwarteten Ergebnisse, Ansätze zur Bewältigung von Herausforderungen und breitere soziale und wirtschaftliche Auswirkungen für den nachhaltigen Entwicklungsweg Ägyptens.

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