Die Suezkanal-Wirtschaftszone (SCZONE) gab die Ankunft der MV PAROSHIP im Hafen von Ost-Port Said bekannt; es ist der größte Massengutfrachter, der jemals an einem ägyptischen Hafen angelegt hat. Das Schiff traf am Sonntag aus Mauretanien mit rund 180.000 Tonnen Fracht ein und übertrifft damit bisherige Capesize-Schiffe. Dieses Ereignis unterstreicht die wachsende Kapazität des Hafens.
Die Suezkanal-Wirtschaftszone (SCZONE) teilte mit, dass die MV PAROSHIP am Sonntag aus Mauretanien kommend im Hafen von Ost-Port Said eingetroffen ist. Das Schiff legte am Mehrzweckterminal von Sky Ports an und hatte schätzungsweise 180.000 Tonnen Massengut an Bord, was die Kapazität früherer Capesize-Schiffe von 165.000 Tonnen übersteigt. Es misst etwa 292 Meter in der Länge und 45 Meter in der Breite.
Walid Gamal El-Din, Vorsitzender der SCZONE, erklärte, dass die Ankunft die fortschrittliche Infrastruktur, die technischen Fähigkeiten und die betriebliche Effizienz der Zone widerspiegele, die es ihr ermöglichen, Megaschiffe nach internationalen Standards abzufertigen. Er merkte an, dass dies ein Zeichen für das wachsende Vertrauen globaler Reedereien inmitten des wirtschaftlichen Drucks sei und mit der Strategie der SCZONE für ein integriertes Logistik-Ökosystem übereinstimme, um den Status Ägyptens als Handelszentrum zu stärken.
Tarek Hussein, Vorsitzender von Sky Ports, bezeichnete das Anlegen als einen Meilenstein für den ägyptischen Hafensektor. Er hob die Investition des Unternehmens in Höhe von 15 Millionen US-Dollar in fortschrittliche Gottwald-Kräne aus deutscher Produktion hervor, um die Abfertigungszeiten zu verkürzen und solche Großschiffe erstmals in Ägypten abzufertigen. Diese Entwicklung soll den Durchsatz und die Effizienz verbessern sowie die Attraktivität für große Reedereien steigern.
Die MV PAROSHIP repräsentiert eine neue Klasse von ultragroßen Massengutfrachtern, die bisher nicht in ägyptischen Häfen abgefertigt werden konnten und für massive Frachtvolumina ausgelegt sind.