Ägyptens Immobiliensektor fordert Exportstrategie, grüne Anreize und Reformen

Führende Akteure der ägyptischen Immobilienbranche fordern Strukturreformen, um den Sektor zu einem global wettbewerbsfähigen Investitionsstandort zu machen. Zu den Vorschlägen gehören eine nationale Exportstrategie, grüne Anreize sowie eine lang ersehnte Immobilienbörse.

Ägyptens Immobilienmarkt ist in den letzten Jahren durch großangelegte Stadtentwicklungsprojekte, Smart Cities und ein steigendes Interesse aus dem Ausland rasch gewachsen. Die Beteiligten sehen den Sektor als einen zentralen Motor für Wirtschaftswachstum und die Generierung von Devisen.

Projektentwickler schlugen eine einheitliche digitale Plattform zur Vermarktung ägyptischer Immobilien im Ausland sowie eine stärkere Zusammenarbeit mit internationalen Maklern vor. Sie forderten zudem den Abbau von Steuerhürden für Immobilienfonds sowie die Vergabe von „Golden Licences“ für Projekte.

Ahmed Sabbour erklärte, dass der Markt bis 2029 ein Volumen von 33,67 Milliarden US-Dollar erreichen werde, verglichen mit 20,02 Milliarden US-Dollar im Jahr 2024. Amr Sultan, CEO von LMD Egypt, sagte, dass die jährlichen Immobilienexporte 30 Milliarden US-Dollar erreichen könnten, gegenüber 1,5 Milliarden US-Dollar im Jahr 2025.

Hisham Shoukry merkte an, dass Ägypten im Geschäftsjahr 2024-2025 fast 2 Milliarden US-Dollar durch Immobilienexporte eingenommen habe, mit einem erwarteten Wachstum von 10 bis 20 Prozent im darauffolgenden Jahr. Die Teilnehmer betonten die Notwendigkeit von Anreizen für grüne Projekte sowie klarere Regeln für Flächen in Naturschutzgebieten.

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