Ein Expertenteam hat die kenianische Regierung dazu aufgerufen, den National Economic and Social Council wieder einzusetzen, um die langfristige Entwicklungsplanung zu stärken. Die Empfehlung findet sich in einem neuen Bericht, der die Vision 2030 überprüft und zukünftige Prioritäten darlegt. Der Rat wurde nach 2013 aufgelöst.
Die Experten, die den Bericht „Developing a New Vision for Kenya“ verfasst haben, argumentieren, dass die Wiederbelebung des Rates für die Koordinierung nationaler Prioritäten unerlässlich sei. Sie erklären, dass dies die Kontinuität der Entwicklungspläne über verschiedene politische Verwaltungen hinweg gewährleisten würde.
Der National Economic and Social Council wurde ursprünglich gegründet, um die Regierung mit Beiträgen aus der Privatwirtschaft, der Wissenschaft und der Zivilgesellschaft zu beraten. Er spielte eine Schlüsselrolle bei der Erstellung der Vision 2030, die 2008 ins Leben gerufen wurde.
Der Bericht stellt fest, dass die Auflösung des Rates die Aufsicht über Vorzeigeprojekte geschwächt hat. Experten empfehlen, ihn mit Vertretern der nationalen Regierung sowie der Bezirksregierungen wiederherzustellen, um die nächste Entwicklungsagenda zu steuern.
Sie fordern zudem Maßnahmen, um das Gremium vor kurzfristigem politischem Druck zu schützen, damit es den Fortschritt unabhängig überwachen kann.