Bei einer Explosion und anschließendem Brand in einem Mehrfamilienhaus in Mainz wurden am Sonntagabend sechs Menschen verletzt. Die Feuerwehr rettete zwei Personen über Drehleitern, während drei weitere Rauchgasvergiftungen erlitten und eine einen Herzinfarkt. Der Brand konnte nach einer Stunde gelöscht werden.
Am Sonntagabend kam es in einem Mehrfamilienhaus an der Ecke Kreyßigstraße/Goethestraße in Mainz zu einer Explosion, die einen Wohnungsbrand auslöste. Bei Eintreffen der Einsatzkräfte war der Eingangsbereich teilweise eingestürzt, und aus dem Erdgeschoss schlugen Flammen, wie die Feuerwehr mitteilte. Das Gebäude war zunächst nur über Drehleitern erreichbar.
Zwei Menschen mussten auf diese Weise gerettet werden. Drei weitere Personen erlitten Rauchgasvergiftungen, und eine Person bekam einen Herzinfarkt. Alle sechs Verletzten wurden ins Krankenhaus gebracht. Der Brand wurde nach etwa einer Stunde unter Kontrolle gebracht. Im Einsatz waren rund 110 Kräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und Technischem Hilfswerk (THW).
Laut THW gilt das Haus als nicht einsturzgefährdet, ist jedoch unbewohnbar. Die Polizei ermittelt derzeit zur Ursache der Explosion. Angaben zur Schadenshöhe lagen zunächst nicht vor. Dieser Vorfall unterstreicht die Risiken in städtischen Wohngebieten und die Wichtigkeit rascher Reaktionen der Rettungskräfte.