FAI reicht Angebot für Austragung des Women’s Champions League-Finals 2029 ein

Der irische Fußballverband hat ein vorläufiges Angebot an die UEFA eingereicht, um das Finale der Women’s Champions League 2029 im Aviva Stadium in Dublin auszutragen. Dieses Vorhaben folgt einem dreimonatigen Erkundungsprozess mit wichtigen Stakeholdern. Bei Auswahl würde das Event eine weitere große europäische Finalrunde in der Arena markieren.

Das Aviva Stadium in Dublin kandidiert für die Austragung des UEFA Women’s Champions League-Finals 2029, nachdem der irische Fußballverband (FAI) am Mittwochmorgen offiziell ein vorläufiges Angebotsdossier an die UEFA übermittelt hat. Dieser Schritt baut auf der bewährten Erfahrung des Stadions mit großen europäischen Veranstaltungen auf, einschließlich des Europa-League-Finals 2011, in dem Porto Braga vor über 45.000 Zuschauern besiegte, und des Finals 2024, in dem Atalanta Bayer Leverkusen mit mehr als 47.000 Zuschauern bezwang. Die Kapazität des Venues übertrifft die des Gastgebers für das Finale 2025, des Ullevaal Stadium in Oslo mit 27.000 Plätzen – fast doppelt so viel –, während das Finale 2027 im Warschauer Stadion Narodowy mit 56.800 Plätzen geplant ist. Neuere Women’s Champions League-Finals zeigen wachsende Beliebtheit: Barcelonas Sieg 2024 gegen Lyon im San Mamés in Bilbao zog 50.827 Fans an, mehr als die 33.147 beim Final 2023 in Eindhoven und 38.256 beim Entscheid 2022 in Lissabon, wo Katie McCabe und Arsenal Barcelona besiegten. In seiner Stellungnahme hob der FAI die Zusammenarbeit hervor: „Der FAI hat eng mit dem Aviva Stadium, dem Department of Culture, Communications and Sport sowie dem Dublin City Council zusammengearbeitet, um die Anforderungen für die Austragung des Events zu prüfen, unter Berücksichtigung des Vermächtnispotenzials, der Machbarkeit der Durchführung und der finanziellen Kosten.“ Der Verband betonte seine Erfahrung aus früheren Europa-League-Finals und die Vorbereitungen auf die EURO 2028 sowie die steigende Popularität des Frauen- und Mädchenfußballs in Irland. Der FAI wird weiterhin mit den Stakeholdern zusammenarbeiten vor dem endgültigen Angebot Anfang Juni und positioniert Irland stark für die 28. Auflage der führenden europäischen Frauenklub-Wettbewerbs.

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