FC Barcelona zusammen mit dem Stadtrat von Barcelona und der Regierung Kataloniens hat offiziell einen Antrag eingereicht, um das UEFA Champions-League-Finale 2029 im umgebauten Spotify Camp Nou auszurichten. Der Vorschlag zielt auch auf das FIFA-WM-Finale 2030 am selben Ort ab. Die UEFA prüft den Antrag nun hinsichtlich Infrastruktur, Verkehr und organisatorischer Kapazitäten.
Barcelonas ehrgeiziger Antrag markiert einen wichtigen Schritt in den Bemühungen des Vereins, das Spotify Camp Nou als Top-Veranstaltungsort für globale Fußballereignisse zu positionieren. Die Einreichung, gemeinsam von FC Barcelona, dem Stadtrat und der Regionalregierung vorgenommen, befindet sich nun in der vorläufigen Bewertungsphase der UEFA. Dieser Prozess folgt den offiziellen Protokollen für die Austragung von Finalen der wichtigsten UEFA-Klubwettbewerbe und konzentriert sich auf Faktoren wie Sportinfrastruktur, Verkehrsverbindungen, Hotelkapazitäten und die Fähigkeit der Stadt, ein weltweites Spektakel zu managen. Eine Schlüsselforderung für den Erfolg des Antrags ist die pünktliche Fertigstellung der laufenden Umbaumaßnahmen am Spotify Camp Nou mit voller UEFA-Zertifizierung bis 2029. Das Stadion soll das Champions-League-Finale in diesem Jahr ausrichten, gefolgt von der WM 2030. Die Regierungskommission des Stadtrats von Barcelona hat das Gastgeberstadt-Abkommen genehmigt und die Bereitschaft der Stadt bestätigt. Die Regierung Kataloniens hat das Projekt unterstützt und erklärt: »Barcelona und FC Barcelona gehören zu den stärksten Bewerbungen im gesamten Auswahlverfahren.« Die Erfolgsbilanz der Stadt stärkt die Kandidatur mit Erfahrungen von Olympischen Spielen, früheren Europapokal-Finalen und internationalen Spielen. Die Konkurrenz ist jedoch hart: Die UEFA hat 15 Interessensbekundungen für Klubwettbewerbsfinalen von 2028 bis 2029 erhalten. Hauptkonkurrent des Spotify Camp Nou für das Finale 2029 ist das Wembley Stadium in London, ein Stadion mit einer reichen Geschichte bei Champions-League-Entscheidungen. Bewerber müssen bis Anfang Juni 2026 vollständige technische und organisatorische Dossiers einreichen, wobei das Exekutivkomitee der UEFA im September 2026 entscheidet. Dieser Zeitrahmen ermöglicht es Barcelona, detaillierte operative, technische und kommerzielle Pläne vorzustellen.