Rettungsdienste in ganz Schweden erweisen einem Feuerwehrangehörigen in seinen 30ern die letzte Ehre, der am Sonntag bei einer Übung in Växjö von einer Drehleiter stürzte und später verstarb. Mit Flaggen auf Halbmast und Schweigeminuten gedenken die Kollegen des Verstorbenen, während die Polizei den Arbeitsunfall weiter untersucht.
Der Feuerwehrmann stürzte am Sonntagabend bei der Värends räddningstjänst in der Gemeinde Växjö mehr als drei Meter von einer Drehleiter (auch als Hubrettungsfahrzeug oder an einem Schlauchturm gemeldet) in die Tiefe und erlag im Krankenhaus seinen Verletzungen.
Die Trauer auf der Feuerwache ist groß; Rettungschef Roger Petersson beschrieb das Team als „wie eine Familie“. Er bezeichnete den Kollegen als sachkundig, fröhlich und beliebt und sagte gegenüber SVT Nyheter Småland: „Es ist extrem schwer, dafür Worte zu finden.“ Gegenüber P4 Kronoberg ergänzte er: „Dem Personal geht es nicht gut.“ Krisenunterstützung wurde eingerichtet und über Nacht zusätzliches Personal hinzugezogen.
Landesweit haben Rettungsdienste die Flaggen auf Halbmast gesetzt und Schweigeminuten abgehalten. „Wir sprechen unser tiefstes Beileid aus“, schrieb Räddningstjänsten väst. Die Räddningstjänsten Landskrona zeigt sich „tief betroffen“ und bekundete ihr Mitgefühl gegenüber den Angehörigen und Kollegen. Am Montag wurde auf der Wache in Växjö eine Schweigeminute abgehalten.
Die Polizei, die schwedische Arbeitsschutzbehörde und der Rettungsdienst untersuchen derzeit den Hergang des Vorfalls. Es besteht kein Tatverdacht.