Die Generalstaatsanwaltschaft hat den ehemaligen stellvertretenden Generalstaatsanwalt für Sonderverbrechen, Febrie Adriansyah, am Freitag, den 24. Juli 2026, wegen mutmaßlicher Geldwäsche inhaftiert.
Febrie wurde für 20 Tage in die Zweigstelle der Haftanstalt KPK Merah Putih verbracht. Als er in die Einrichtung gebracht wurde, trug er weder die rosa Häftlingsweste noch Handschellen. Die Mitglieder der Kommission III des Repräsentantenhauses (DPR) aus der Gerindra-Fraktion, Bimantoro Wiyono, und der NasDem-Fraktion, Rudianto Lallo, betonten die Notwendigkeit der Gleichheit vor dem Gesetz. Sie forderten die Generalstaatsanwaltschaft auf, die unterschiedliche Behandlung zu erklären, um den Anschein einer Sonderbehandlung zu vermeiden. Der ehemalige KPK-Sprecher Febri Diansyah, der seit Donnerstag, dem 23. Juli 2026, als Rechtsbeistand für Febrie fungiert, erklärte, sein Mandant sei kooperativ. Er hoffe, dass die dem mutmaßlichen Geldwäschedelikt (TPPU) zugrunde liegende Straftat geklärt werde. Der stellvertretende Generalstaatsanwalt für Aufsicht, Rudi Margono, sagte, die Inhaftierung in der KPK-Einrichtung erfolge aus Sicherheitsgründen und zur Förderung der behördenübergreifenden Zusammenarbeit. Das rechtliche Verfahren werde unter Wahrung der Unschuldsvermutung fortgesetzt.