Der ehemalige Jampidsus Febrie Adriansyah wurde am Freitagabend, dem 24. Juli 2026, wegen mutmaßlicher Geldwäsche als Beschuldigter eingestuft und im KPK-Gefängnis inhaftiert.
Febrie Adriansyah wurde etwa 10 Stunden lang bei der Generalstaatsanwaltschaft vernommen, bevor er im Zusammenhang mit dem mutmaßlichen Geldwäschefall um Asabri offiziell als Beschuldigter geführt wurde. Er traf gegen 23:22 Uhr WIB in Batik-Kleidung im KPK-Gefängnis ein, ohne eine Häftlingsweste oder Handschellen zu tragen.
Die Generalstaatsanwaltschaft erklärte, Febrie stehe im Verdacht, während seiner Zeit als Staatsanwalt in Geldwäsche verwickelt gewesen zu sein. Das Ermittlungsteam 9 stellte am 20. Juli 2026 einen neuen Sprindik mit der Nummer Print-03/F.2/Fd.2/07/2026 aus, nachdem es 74 Kilogramm Gold sowie Fremdwährungen im Wert von hunderten Milliarden von der Polizei erhalten hatte.
Febrie gab an, dass die Beweise noch weiter geprüft werden müssten, und empfand den Prozess als Kriminalisierung, betonte jedoch, dass er die Entscheidung der Führung respektiere. Seine anfängliche 20-tägige Inhaftierung erfolgt in einer regulären Zelle im KPK-Gefängnis aus Gründen des Schutzes und der Transparenz.
Febri Diansyah wurde als neuer Rechtsbeistand für Febrie ernannt und ersetzt Hotman Paris, der aus gesundheitlichen Gründen zurückgetreten war. Die Generalstaatsanwaltschaft bekräftigte, dass das Prinzip der Unschuldsvermutung weiterhin gewahrt bleibe.