Der koordinierende Minister Yusril Ihza Mahendra erklärte, dass die Antikorruptionskommission (KPK) den mutmaßlichen Korruptionsfall um den ehemaligen Jampidsus Febrie Adriansyah, der derzeit von der Generalstaatsanwaltschaft bearbeitet wird, noch nicht übernehmen muss.
Yusril Ihza Mahendra sagte, die KPK könne den Fall beaufsichtigen oder übernehmen, falls sich die Ermittlungen in die Länge ziehen, Strafverfolgungsbeamte involviert sind, der Fall großes öffentliches Interesse erregt oder staatliche Verluste von über einer Milliarde Rupiah vorliegen. Er betonte, dass die Generalstaatsanwaltschaft den Fall professionell und transparent bearbeiten müsse.
Febrie Adriansyah wurde am 11. Juli 2026 von der nationalen Polizei wegen mutmaßlicher Vorteilsnahme und Geldwäsche als Verdächtiger eingestuft. Der Fall wurde anschließend an die Generalstaatsanwaltschaft übergeben.
Yusril äußerte die Hoffnung, dass die Öffentlichkeit den Rechtsweg ohne Eingreifen der KPK verfolgen werde. Er merkte an, dass der Generalstaatsanwaltschaft die Gelegenheit gegeben werden sollte, die Ermittlungen abzuschließen, sofern diese planmäßig verlaufen.