Frankreichs Haushaltsvorschlag für 2026 vergräbt mehrere Schlüssel-Maßnahmen von Macron im Bildungsbereich

Die französische Regierung hat einen Bildungs-Haushalt für 2026 vorgeschlagen, der die Finanzierung mehrerer Leuchtturmprogramme still und leise kürzt, die Emmanuel Macron seit 2022 gefördert hat. Einige Initiativen, wie das CNR und der Universaldienst, sollen vollständig verschwinden. Während andere Maßnahmen finanziert werden, signalisiert der Vorschlag ein Ende für emblematiche Politiken aus der zweiten Amtszeit des Präsidenten.

Die Akteure im französischen Bildungssystem warten jedes Herbst ängstlich auf die jährlichen Haushaltsdiskussionen. Während Minister und Präsident ambitionierte Reden halten, enthüllt das Finanzgesetzbuch (PLF) die wahren Prioritäten durch Tausende kompilierter Zahlen.

Für 2026 schlägt die Regierung in ihrem Haushaltsvorschlag, vor parlamentarischen Änderungen, Mittel für ausgewählte Reformen vor. Es finanziert 8.800 Stellen für die Umsetzung der neuen Reform der anfänglichen Lehrerfortbildung, in Höhe von 88 Millionen Euro laut Senat. Zusätzlich sind 303 Millionen Euro für ergänzenden sozialen Schutz vorgesehen, der ab dem 1. Mai allen Mitarbeitern des Ministeriums zugutekommt.

Unauffälliger jedoch setzt der Vorschlag einen scharfen Bremsklotz bei mehreren Leuchtturmmaßnahmen, die Emmanuel Macron in seiner zweiten Amtszeit gefördert hat. Seit 2022 hat der Staatschef emblematiche Initiativen beworben, doch der Haushalt 2026 kürzt ihre Finanzierung oder eliminiert sie vollständig. Darunter verschwinden das CNR und der Universaldienst komplett, was eine Lücke zwischen präsidentiellen Ankündigungen und Haushaltsentscheidungen hervorhebt.

Dieser Ansatz spiegelt breitere fiskalische Zwänge wider und konzentriert sich auf strukturelle Reformen wie die Lehrerfortbildung auf Kosten symbolischerer Programme. Parlamentarier können den Vorschlag in bevorstehenden Debatten noch ändern.

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