Frankfurter Tatort-Folge Licht enttäuscht, Schauspieler überzeugt

Die zweite Folge des neuen Frankfurter Tatort-Teams um 'Licht' fällt nach einem starken Auftakt spürbar ab und dreht sich um eine Sekte. Dennoch ragt ein Schauspieler heraus. Felician Hohnloser überzeugt in einer Nebenrolle als interner Ermittler.

Die neue Tatort-Folge 'Licht', produziert von der HR-Redaktion unter Jörg Himstedt und Erin Högerle, spielt in Frankfurt am Main. Nach dem gelobten Auftakt des neuen Teams enttäuscht der zweite Fall über eine esoterische Sekte deutlich. Die Handlung dreht sich um Kommissar Hamza Kulina, gespielt von Edin Hasanović, der nach einem eskalierten Einsatz in die Abteilung für Altfälle versetzt wurde.

Ein Highlight ist die Rückkehr von Felician Hohnloser. Der Schauspieler, der vor zwei Wochen im Schwarzwald-Tatort den nervigen, aber liebenswürdigen Reini – Bruder von Kommissar Berg – verkörperte, tritt hier als interner Ermittler auf. Er untersucht Kulina und agiert als kalte, bürokratische Figur, die von der überlegenen Position herabredet, ohne die Kälte zu übertreiben. Hohnloser setzt eigene Akzente und wirkt so transformiert, dass Zuschauer die Credits prüfen müssen, um den Zusammenhang zu erkennen.

Hohnlosers Wandlungsfähigkeit ist beeindruckend: Im Januar spielte er in Stuttgart einen angsteinflößenden Neonazi. Die Folge thematisiert Esoterik, was zum Titel passt, doch die Gesamtwirkung bleibt schwächer als beim Debüt.

Diese Website verwendet Cookies

Wir verwenden Cookies für Analysen, um unsere Website zu verbessern. Lesen Sie unsere Datenschutzrichtlinie für weitere Informationen.
Ablehnen