Französische Rechte mildert Haltung zu Xavier Bertrand als Premier

Emmanuel Macron prüft Xavier Bertrand, LR-Präsident von Hauts-de-France, als Premierminister anstelle von Michel Barnier. Les Républicains haben ihre Position unter Druck aufgeweicht, aus Furcht vor sofortiger Zensur eines Parteikandidaten. Bertrand erklärt sich bereit, die neue Regierung ohne Groll zu unterstützen.

Das Lager von Emmanuel Macron prüft Xavier Bertrand, LR-Präsident von Hauts-de-France, als anti-RN- und PS-kompatibles Profil für Matignon. Diese Idee ist nicht neu: Der Staatspräsident hatte vor einem Jahr ernsthaft erwogen, den LR-Führer zu ernennen, sich aber wegen des Drucks von Marine Le Pen zurückgezogen.

Heute haben Les Républicains angesichts der Gefahr einer Regierungsunruhe die Vorstellung einer von Bertrand geführten Regierung akzeptiert. Die Partei fürchtet ein sofortiges Misstrauensvotum gegen einen internen Kandidaten. Diese Milderung unterstreicht interne Spannungen in der Rechten, wo Bertrand manchmal als bevorzugter 'Prügelknabe' der Woche bei LR gilt.

In einem Interview mit Le Parisien erklärte Bertrand, er hege 'keinen Groll' und wolle 'zum Erfolg der neuen Regierung beitragen'. Er fügte hinzu: 'Von Marine Le Pen sollte niemand etwas erwarten.' Als Ersatz für Michel Barnier im Gespräch, verkörpert er eine pragmatische Wahl in einem angespannten politischen Umfeld, während Macron sein Exekutivteam inmitten aktueller Herausforderungen stabilisieren will.

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