Konflikt zwischen Kraftstoffspediteuren und Aufsichtsbehörden wegen Lkw-Beschlagnahmungen

Führungskräfte des äthiopischen Verbands der Bulk-Kraftstofftransportunternehmer äußerten am 25. Juli 2026 während eines Pressebriefings Bedenken hinsichtlich veralteter Tarife und Lkw-Beschlagnahmungen.

Bei dem im Ghion Hotel in der Ras Desta Damtew St. abgehaltenen Briefing hoben die Verbandsvertreter zwei Hauptprobleme hervor. Die Transporttarife haben nicht mit den steigenden Kosten für Kraftstoff, Ersatzteile und Wartung Schritt gehalten. Zudem protestierten sie gegen die Beschlagnahmung von Lastkraftwagen aufgrund angeblicher Umleitungen. Die Führungskräfte behaupteten, dass vier Fahrzeuge beschlagnahmt wurden, obwohl der Kraftstoff legal über autorisierte Kanäle importiert und die Steuern gezahlt worden waren. In einem Fall wurde ein Tankwagen mit zehntausenden Litern Kraftstoff konfisziert, nachdem der Fahrer angeblich vier Liter abgezapft haben soll. Laut den Aussagen des Verbandes während des Briefings führt der Vorfall zu einer rechtlichen Auseinandersetzung zwischen den Kraftstoffspediteuren und den Aufsichtsbehörden.

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