Die Long-Distance Drivers and Conductors Association (LoDDCA) hat einen sofortigen Stopp aller Frachtladungen für den Südsudan angeordnet, nachdem die Grenze in Elegu ihre Kapazitätsgrenze erreicht hat. Die Anweisung reagiert auf die schwere Überlastung und zunehmende Unsicherheit auf dem Korridor Nimule-Juba. Der Streik der Lkw-Fahrer geht in den sechsten Tag; sie fordern mehr Sicherheit und die Freilassung inhaftierter Kollegen.
Die Long-Distance Drivers and Conductors Association (LoDDCA) gab am 3. Mai 2026 eine Erklärung ab, in der sie feststellte, dass die Situation einen kritischen Punkt erreicht habe. "Die LoDDCA ordnet hiermit an: Sofortige Aussetzung: Alle Transportunternehmen, Spediteure und Fahrer müssen das Beladen und den Versand von Fracht in den Südsudan bis auf Weiteres einstellen", erklärte der Verband.
Fahrer, die bereits unterwegs sind, wurden angewiesen, vor der Einreise nach Uganda in Malaba oder an anderen ausgewiesenen sicheren Rastplätzen zu parken. Die Anweisung resultiert aus einem andauernden Streik, der wegen der zunehmenden Unsicherheit entlang des Korridors Nimule-Juba in seinen sechsten Tag geht.
In einer Erklärung vom 2. Mai beschrieb die LoDDCA einen kürzlichen Vorfall, bei dem ein kenianischer Fahrer schwere Kopfverletzungen erlitt. Die Lage eskalierte in Yirol, wo Berichten zufolge zehn kenianische Fahrer ohne formelle Anklage oder Kommunikation an einen unbekannten Ort gebracht und festgehalten wurden.
Die Fahrer fordern die sofortige Freilassung ihrer Kollegen, die Offenlegung ihres Aufenthaltsortes und eine ordnungsgemäße rechtliche Bearbeitung etwaiger Vorwürfe. Sie fordern zudem Untersuchungen gegen die Täter, verstärkte Sicherheitspatrouillen, die Abschaffung illegaler Gebühren und Entschädigungen für die Opfer. Die LoDDCA erklärt, dass die Aussetzung so lange bestehen bleibt, bis durch durchsetzbare Maßnahmen die Sicherheit und die operativen Bedingungen wiederhergestellt sind.