Der Kenya Flower Council meldete am Montag allein direkte Verluste von etwa 200 Millionen Schilling, nachdem Proteste von Matatu-Besitzern gegen die Treibstoffpreise den Blumenexport gestört hatten.
Zwischen 100 und 200 Tonnen Blumen, deren Export für Montag, den 18. Mai 2026, geplant war, wurden verzögert oder beeinträchtigt. Die Proteste begannen, nachdem Gespräche zwischen Matatu-Besitzern und der Regierung über die Treibstoffpreise zu keiner Einigung geführt hatten. KFC-Geschäftsführer Clement Tulezi erklärte, dass der Sektor auf zeitkritische Transportsysteme und Kühlkettenlogistik angewiesen sei, um frische Blumen zum Jomo Kenyatta International Airport zu befördern. Straßenblockaden und der Mangel an öffentlichen Verkehrsmitteln hinderten viele Landarbeiter daran, ihre Arbeitsplätze zu erreichen. Der Streik wurde am Dienstag, den 19. Mai, für sieben Tage ausgesetzt, nachdem sich Matatu-Besitzer und die Regierung auf eine Überprüfung der Treibstoffpreise geeinigt hatten. KFC forderte dringende Maßnahmen zur Wiederherstellung der Transportdienste und zum Schutz der Exporterlöse.