Matatu-Betreiber kündigen 50-prozentige Fahrpreiserhöhung und landesweiten Streik an

Betreiber von öffentlichen Verkehrsmitteln in Kenia haben die Fahrpreise aufgrund eines starken Anstiegs der Kraftstoffpreise um 50 Prozent erhöht. Zudem riefen sie für kommenden Montag zu einem landesweiten Streik auf.

Matatu-Betreiber in Nairobi und anderen Teilen des Landes kündigten die Preiserhöhung am Freitag, den 15. Mai, an. Der Schritt folgt auf eine Ankündigung der Energy and Petroleum Regulatory Authority, die die Benzinpreise um 16,65 Ksh pro Liter und die Dieselpreise um 46,29 Ksh pro Liter angehoben hat.

Ein Vertreter des Matatu-Verbandes, Albert Karakacha, erklärte, dass die höheren Kraftstoffkosten den regulären Betrieb unhaltbar gemacht hätten. Er teilte mit, dass die Fahrpreise sofort steigen würden, sodass eine Fahrt, die bisher 100 Ksh kostete, nun 150 Ksh betragen werde.

Karakacha warnte zudem vor einer vollständigen Einstellung des Dienstes am Montag. „Am Montag wird es strikt keine Bewegung von Fahrzeugen geben. Alle Straßen werden blockiert sein, bis die Regierung auf unseren Hilferuf hört“, sagte er.

Der Kabinettssekretär für Energie und Erdöl, Opiyo Wandayi, führte die Anstiege der Kraftstoffpreise auf die Instabilität des globalen Ölmarktes aufgrund der Spannungen im Nahen Osten zurück. Er sagte, die Regierung stehe im Austausch mit den Interessenvertretern, um die Auswirkungen auf die Verbraucher abzumildern.

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