Die Kenya Transporters Association (KTA) hat sich schriftlich an Präsident William Ruto gewandt, um ihren Unmut über die Parkgebühren des Nairobi County in Höhe von 4.000 KES zu äußern. Der Verband gibt an, dass die Gebühr 16 Prozent des täglichen Bruttoumsatzes eines Lastwagens verschlingt. Sie schlagen eine Senkung auf 800 KES vor, um die Einhaltung der Vorschriften zu fördern und Korruption einzudämmen.
Die Kenya Transporters Association (KTA) hat bei Präsident William Ruto, dem Gouverneur von Nairobi, Johnson Sakaja, dem Senator von Nairobi, Edwin Sifuna, und dem Sprecher der County Assembly, Kennedy Okeyo, eine Petition gegen die tägliche Parkgebühr von 4.000 KES für Lastwagen in Nairobi eingereicht.
Die KTA gibt an, dass ein Lastwagen, der lokale Lieferungen in Nairobi durchführt, etwa 25.000 KES pro Fahrt und Tag einnimmt. „Eine tägliche Parkgebühr von 4.000 KES verschlingt 16 Prozent des Bruttoumsatzes, noch bevor Kraftstoff, Löhne, Wartung, Versicherung, Finanzierung und andere Betriebskosten berücksichtigt werden“, so der Verband.
Die Gruppe argumentiert, dass die Gebühr die Betreiber dazu treibt, inoffizielle Bestechungsgelder in Höhe von etwa 1.000 KES an Vollzugsbeamte zu zahlen, wodurch die Einnahmen des Countys umgangen werden. Sie weisen zudem auf tief verwurzelte Kartelle in den Netzwerken der Parkgebühren hin, die legitime Unternehmen und die Einnahmen des Countys untergraben.
Die KTA vergleicht die Gebühren in Nairobi mit anderen Regionen: Kiambu verlangt 400 KES, Mombasa 700 KES, Eldoret und Nakuru jeweils 500 KES und Bungoma 300 KES. Sie schlagen einen täglichen Satz von 800 KES vor, um die Einhaltung der Vorschriften zu verbessern, Anreize für Korruption zu verringern, Unternehmen zu stützen und die wirtschaftliche Wettbewerbsfähigkeit Nairobis zu stärken. Die KTA zeigt sich offen für einen konstruktiven Dialog mit dem County.