Gérald Darmanin kündigt unmittelbare Transfers in das Gefängnis Condé-sur-Sarthe an

Justizminister Gérald Darmanin erklärte am Dienstagabend bei TF1, dass die ersten Häftlingsüberstellungen in das Hochsicherheitsgefängnis Condé-sur-Sarthe in den nächsten Stunden beginnen werden. Etwa 40 Gefangene sollen bis Monatsende in eine Einheit verlegt werden, die sich auf die Bekämpfung organisierter Kriminalität konzentriert. Diese Einrichtung ist die zweite ihrer Art in Frankreich nach Vendin-le-Vieil.

Das Hochsicherheitsgefängnis in Condé-sur-Sarthe, gelegen in der Orne, wird als zweite Einrichtung ihrer Art in Frankreich nach Vendin-le-Vieil in Pas-de-Calais in Betrieb genommen. Justizminister Gérald Darmanin präzisierte während der Abendnachrichten von TF1, dass etwa 40 Häftlinge bis Monatsende in die Einheit zur Bekämpfung organisierter Kriminalität (QLCO) überstellt werden sollen, insgesamt etwa 100 Gefangene. 'Fünf Millionen Euro' seien in diese Struktur investiert worden, betonte er.

Der Zweck dieser QLCOs ist es, die gefährlichsten Insassen der organisierten Hochstufenkriminalität vollständig zu isolieren unter einem strengen Regime, das von den Antimafia-Bemühungen Italiens inspiriert ist. Laut dem Minister gelten etwa 500 der 86.000 in Frankreich Inhaftierten als besonders gefährlich. Diese Einheiten sollen jede Kommunikation mit der Außenwelt verhindern, insbesondere bei der Leitung illegaler Schmuggel.

Die erste QLCO wurde diesen Sommer in Vendin-le-Vieil eröffnet, wo der Dschihadist Salah Abdeslam und der Drogenhändler Mohamed Amra inhaftiert sind. Die Einrichtung, die 'vier Millionen Euro' kostete, hat keine Sicherheitsverstöße wie Drohnen, Mobiltelefone oder USB-Sticks verzeichnet, lobte Darmanin.

Weitere Eröffnungen sind geplant: Réau in Seine-et-Marne im Juni 2026, gefolgt von Valence, Aix-en-Provence und Saint-Laurent-du-Maroni in Guyana bis Ende 2028.

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