Der Berater des Premierministers, Getachew Reda, erklärte, dass das Volk von Tigray von einer kleinen Gruppe von Kriminellen als Geisel gehalten wird. Er äußerte sich dazu in einem Diskussionsforum zur aktuellen Lage in der Region Tigray.
Getachew Reda erklärte vor dem Forum, dass das Volk von Tigray trotz seiner starken Arbeitskultur aufgrund einer kleinen Gruppe von Kriminellen von den Vorteilen der nationalen Entwicklung ausgeschlossen bleibe. Er verurteilte Aktivitäten, die die Entwicklung in der Region behindern, und sagte, die Sicherung der Existenz der Region müsse zu einer gemeinsamen Agenda aller Äthiopier werden, unabhängig von politischen Differenzen.
Er merkte an, dass förderliche Entwicklungsarbeiten, die in anderen Teilen Äthiopiens stattfinden, die Region Tigray lange Zeit nicht erreicht hätten. Ein dauerhafter Frieden in der Region müsse zunächst als Grundlage für zukünftige Entwicklungsbemühungen etabliert werden, fügte er hinzu.
Reda forderte die Medien dazu auf, Frieden und Entwicklung in der Region als grundlegende Überlebensfrage statt als Luxus zu behandeln und sie zu einer gemeinsamen Agenda zu machen. Er betonte, dass dem Frieden Priorität eingeräumt werden müsse, damit die Entwicklungsarbeit in Tigray fortgesetzt werden könne.