Äthiopiens Nationale Dialogkommission führt Diskussionen mit Rückkehrern aus dem bewaffneten Kampf in der Amhara-Region. An den dreitägigen Gesprächen in Addis Abeba nehmen rund 200 Personen teil.
Der Vorsitzende der Kommission, Mesfin Araya, erklärte, dass die Rückkehrer der Kommission 17 regionale und nationale Agenden vorgelegt haben. Diese decken Fragen ab, die bereits in früheren Gesprächen aufgeworfen wurden. Die Rückkehrer erinnerten daran, dass sie früher mit Gewalt agierten, bevor sie sich für den Frieden entschieden, und betonten, dass es besser sei, Helden des Friedens zu werden. Sie fügten hinzu, dass die Plattform dazu beitrage, verbleibende Gruppen in den Friedensprozess einzubinden. Die Kommission wird ihre Bemühungen fortsetzen, bewaffnete Akteure aus anderen Gebieten in den Dialog einzubeziehen. Die Teilnehmer betonten, dass der Dialog der einzige Weg sei, Differenzen beizulegen.