In Addis Abeba hat die Nationale Wahlbehörde Äthiopiens die Sicherheitslage in für die kommenden Wahlen vorgesehenen Gebieten mit politischen Parteien besprochen. Die Behörde berichtete von Bemühungen, Regierungsstellen aufzufordern, identifizierte Probleme aus ihren Besuchen und Beobachtungen anzugehen. Die Parteien versicherten die Bildung eines Überwachungsausschusses mit verschiedenen Beteiligten.
Addis Abeba, 3. März 2018 (Fana Media Corporation) – Die Nationale Wahlbehörde Äthiopiens hat mit politischen Parteien über die Sicherheitsbedingungen in Regionen diskutiert, die für die siebte Generalwahl vorgesehen sind. Die Behördenvertreterin Melat Werku Haylu erklärte in der Sitzung, dass die Behörde Bemühungen unternommen hat, Regierungsinstitutionen dazu anzuregen, Probleme in den von ihr inspizierten Gebieten sowie solche zu beheben, die Interventionen aufgrund von Beobachtungen erfordern. Diese Initiative soll die im Rahmen der Bewertungen der Behörde aufgetretenen Herausforderungen lösen. Die politischen Parteien haben zugesichert, ein Überwachungs- und Bewertungskomitee für die von ihnen bei der Behörde gemeldeten Regionen zu bilden, das Vertreter politischer Parteien, zivilgesellschaftlicher Organisationen und anderer Stellen umfasst. Dieses Komitee soll den Wahlprozess überwachen. Zusätzlich wurden Erläuterungen zu Stornierungen der Wählerregistrierung in bestimmten Gebieten, Hindernissen bei der Arbeit von Wahlbeamten und dem Stand politischer Bündnisse gegeben. Bei früheren Treffen mit regionalen Chefs der Verwaltung, Bürgermeistern städtischer Verwaltungen, Direktoren föderaler und regionaler Sicherheitsbehörden sowie Vertretern politischer Parteien und zivilgesellschaftlicher Organisationen wurden Informationen zu grünen, gelben und roten Sicherheitsstufen mit der Behörde besprochen. Dieser Dialog unterstreicht die Bemühungen um einen reibungslosen Wahlprozess und hebt die gemeinsamen Maßnahmen der Beteiligten zur Bewältigung der aktuellen Bedingungen hervor.