Die äthiopische nationale Wahlkommission hat in Addis Abeba mit regionalen Interessengruppen aus Tigray sowie verschiedenen gesellschaftlichen Gruppierungen Beratungen aufgenommen. Ziel dieses Schrittes ist es, Wahlverzögerungen zu vermeiden, die Sicherheit zu gewährleisten und ein demokratisches Vorbild zu setzen. Ähnliche Praktiken sind bereits in Äthiopien und anderen Ländern etabliert.
Die äthiopische nationale Wahlkommission hat durch öffentliche Diskussionen Interessengruppen sowohl im Inland als auch im Ausland konsultiert. In den vergangenen Wochen traf sie sich in Addis Abeba mit regionalen Interessengruppen aus Tigray und verschiedenen gesellschaftlichen Gruppierungen.
Die Kommission plant, diese Beratungen über einen Zeitraum von drei Tagen durchzuführen. Die Durchführung der Konsultationen außerhalb der Region Tigray soll dazu beitragen, Wahlverzögerungen zu verhindern, insbesondere indem ein besserer Austausch zwischen den regionalen Akteuren gefördert wird. Zudem wird so die Sicherheit der Teilnehmer gewährleistet, damit diese ihre Ansichten frei äußern können.
Ähnliche Verfahren finden auch in anderen äthiopischen Regionen und weltweit Anwendung. So dienen beispielsweise Kolumbiens Friedens- und Wahlprozess sowie Sitzungen im kubanischen Havanna als Beispiele. Dieser demokratische Ansatz, bei dem Delegierte die Ideen ihrer Gemeinschaften präsentieren, könnte auch andere dazu ermutigen, diesem Vorbild zu folgen.