Äthiopiens Ministerin für Frauen- und Sozialangelegenheiten, Dr. Ergoge Tesfaye, erklärte, dass gezielte Maßnahmen ergriffen werden, um die Teilnahme von Frauen, Menschen mit Behinderungen und Älteren an der siebten Parlamentswahl zu fördern. Frühere Initiativen haben positive Ergebnisse bei der Stärkung der geschlechtsspezifischen politischen Beteiligung erzielt. Diese Maßnahmen zielen darauf ab, die demokratische Repräsentation und nachhaltigen Frieden zu stärken.
Addis Abeba – In Beratungsforen hat Äthiopiens Ministerin für Frauen- und Sozialangelegenheiten, Dr. Ergoge Tesfaye, gezielte Initiativen angekündigt, um die Beteiligung von Frauen, Menschen mit Behinderungen und Älteren an der bevorstehenden siebten Parlamentswahl zu erhöhen. Die Ministerin stellte fest, dass „beratende Gremien, die sich auf die Wahlbeteiligung von Frauen und soziale Vulnerabilität konzentrieren, Empfehlungen abgeben“. Sie hob hervor, dass frühere Bemühungen ermutigende Ergebnisse bei der Verbesserung der geschlechtsspezifischen politischen Beteiligung erzielt haben. Beispielsweise stieg der Frauenanteil im House of Peoples' Representatives von 2 Prozent im Jahr 1987 E.C. auf 41 Prozent nach der sechsten nationalen Wahl. Ihre Aussagen unterstreichen die entscheidende Rolle marginalisierter Gruppen – Frauen, Jugendliche, Menschen mit Behinderungen, Ältere und andere vulnerable Segmente – bei der Stärkung des demokratischen Systems, der Sicherstellung einer gerechten Repräsentation und der Förderung eines dauerhaften Friedens. Zusätzlich bestätigte die Vertreterin der Nationalen Wahlkommission (NEB), Tsigie Nwai, dass die Kommission praktische Maßnahmen in verschiedenen Wahlphasen umgesetzt hat, um Barrierefreiheit zu gewährleisten. Ab der Wählerregistrierung werden spezielle Ausweise für Ältere, Menschen mit Behinderungen und Frauen vorbereitet. Zahlreiche Chancen wurden auch durch die Senkung der erforderlichen Anzahl von Unterstützungspersonal für weibliche Kandidatinnen geschaffen. Um das volle Potenzial dieses Vorhabens zu realisieren, werden zivilgesellschaftliche Organisationen, Medien und andere Interessengruppen aufgefordert, ihre Beiträge auszudehnen. Diese Schritte stellen wesentliche Fortschritte hin zu einer größeren Einbeziehung unterrepräsentierter Gruppen in den Wahlprozess dar.