Mesfin Araya, Chefkommissar der Nationalen Dialogkommission Äthiopiens, erklärte, dass keine Fragen oder Probleme im Land durch Dialog und Diskussion unlösbar seien. Die bisherigen Aktivitäten der Kommission deuten darauf hin, dass bestehende Probleme durch Konsultationen mit den Ethnien angegangen werden können. Politische Parteien in Tigray und Einrichtungen in Amhara haben begonnen, ihre Agenden einzureichen.
Addis Abeba, Megabit 2, 2018 (Fana) – Mesfin Araya (Professor), der Chefkommissar der Nationalen Dialogkommission, erklärte in einem Interview mit der Fana Media Corporation, dass keine Fragen oder Probleme in Äthiopien durch Dialog und Diskussion unlösbar seien. „Die Kommission hat durch ihre bisherigen Aktivitäten festgestellt, dass es in Äthiopien keine unlösbaren Fragen oder Probleme gibt“, sagte Mesfin. Er erläuterte, dass Probleme unter dem Dach Äthiopiens durch Konsultationen mit den Ethnien und Diskussionen gelöst werden können und dass selbst derzeit unlösbare Fragen mit der Zeit bearbeitet werden können. Die Kommission, die Lehren aus den Erfahrungen anderer Länder zieht, hat die Wichtigkeit breiter Beteiligung intern wie extern erkannt. Im äthiopischen Kontext betont sie ihre Unabhängigkeit und Transparenz bei den Abläufen, frei von Einflussnahme durch die Regierung oder externe Institutionen. Mesfin gab bekannt, dass drei politische Parteien in der Tigray-Region ihre Agenden bei der Kommission eingereicht haben; er wies auf das hohe öffentliche Interesse am Dialog dort und die Über alles stellende Priorität des Friedens hin. Er betonte, dass der Friedenswunsch der Äthiopierinnen und Äthiopier Hoffnung auf den Erfolg der Kommission gebe. In der Amhara-Region haben benannte Einrichtungen, die mit Übergangsjustiz befasst sind, ihre Agenden eingereicht, was ermutigend wirkt, und er rief Gruppen in Übergangskonflikten auf, friedliche Wege zu beschreiten.