Die äthiopische Justizministerin Hana Arayaselassie gab Erfolge bei der Rückführung von Mitteln aus internationalen Korruptionsfällen bekannt, die dem Land zugutekommen, und begründete dies mit einer verbesserten Effektivität des Justizsystems. Die Erklärung erfolgte während eines Treffens mit Premierminister Abiy Ahmed, bei dem die Leistungen der vergangenen 100 Tage sowie langfristige Ziele bewertet wurden. Ein Fall mit einer Schadenssumme von 350 Millionen US-Dollar wurde vollständig aufgeklärt.
In Addis Abeba berichtete Justizministerin Hana Arayaselassie am 16. Miyazya 2018 (äthiopischer Kalender) gegenüber Premierminister Abiy Ahmed, dass sich die Effizienz und Effektivität des Justizsystems verbessert hätten. Über die vergangenen neun Jahre hinweg seien zahlreiche gesetzliche Änderungen vorgenommen worden, um grundlegende Probleme im Justizsektor anzugehen, sagte sie. Diese Reformen, die institutionelle Strukturen, Verfahren und weitere Bereiche umfassen, seien nun gesetzlich verankert. Die rechtliche Anerkennung traditioneller Methoden zur Streitbeilegung habe laut der Ministerin den Zugang zur Justiz verbessert. Diese Methoden bilden eine Brücke zwischen föderalen und regionalen Institutionen und führen zu bedeutenden Ergebnissen. Eine neue Justizstrategie wurde verabschiedet und wird derzeit umgesetzt, was zu Veränderungen in der Strafvollzugsverwaltung führt. Besonders hervorzuheben ist die vollständige Untersuchung eines Korruptionsfalls mit einer Schadenssumme von 350 Millionen US-Dollar, was einen großen Erfolg für Äthiopien und Afrika darstellt.