Der National Election Board of Ethiopia (NEBE) hat eindringlich davor gewarnt, dass Wahlen in bestimmten Wahlbezirken aufgrund von Nötigung bei der Wählerregistrierung für die siebte allgemeine Wahl annulliert werden könnten. Die Behörde wies auf Verstöße gegen Wahlgesetze hin, darunter unbefugte Haustürwerbung und Drohungen in Verbindung mit Dienstleistungen. Sie forderte die Behörden auf, solche Praktiken unverzüglich einzustellen.
Der National Election Board of Ethiopia (NEBE) hat während der Wählerregistrierung für die siebte allgemeine Wahl Rechtsverstöße festgestellt. Berichte deuten auf unbefugte Haustürkampagnen hin, bei denen Bürger zur Registrierung gedrängt werden, oft indem der Prozess mit sozialen oder administrativen Dienstleistungen verknüpft wird. Einige Behörden und Arbeitgeber haben laut NEBE mit Gehaltsabzügen, Kündigungen oder der Verweigerung von Dienstleistungen für Personen ohne Wählerausweis gedroht. In einer offiziellen Mitteilung an die Regionalregierungen und die beiden Stadtverwaltungen ordnete die Behörde ein sofortiges Ende solcher Aufforderungen und Nötigungen an. Der NEBE betonte, dass die Wählerregistrierung ein verfassungsmäßiges Recht und keine Pflicht sei und keine Instanz eine Teilnahme erzwingen könne. Die Behörde werde die Situation genau beobachten, die verantwortlichen Institutionen und Einzelpersonen öffentlich benennen und die Wahlen in betroffenen Wahllokalen oder Wahlbezirken annullieren, falls die Verstöße anhalten.