Die Banco GNB Sudameris meldete für das Jahresende 2025 einen Nettogewinn von 1,8 Billionen Dollar, was einem Anstieg von 570,84 % gegenüber 2024 entspricht. Damit avancierte das Institut zur zweitprofitabelsten Bank Kolumbiens, direkt hinter der Bancolombia.
Die Banco GNB Sudameris, die sich im Besitz der Gilinski-Gruppe befindet, verzeichnete 2025 einen Nettogewinn von 1,8 Billionen Dollar und übertraf damit das Ergebnis von 276,578 Milliarden Dollar aus dem Jahr 2024 bei Weitem. Mit diesem Ergebnis zog die Bank an Davivienda vorbei und liegt nun hinter der Bancolombia, die 6,3 Billionen Dollar erzielte, auf dem zweiten Platz.
Ricardo Díaz, Präsident der Bank, führte das Wachstum auf Privatkundenprodukte in Kolumbien zurück, die einen bedeutenden Anteil am Portfolio ausmachen. „In Peru machen Privatkreditprodukte 40,90 % des Gesamtportfolios aus; auch bei der Banco GNB Paraguay ist eine bemerkenswerte Entwicklung zu verzeichnen“, erklärte er.
Die Bilanzsumme erreichte 57,36 Billionen Dollar, was einem Anstieg von 3,7 % gegenüber den 55,30 Billionen Dollar im Jahr 2024 entspricht; das Kreditportfolio macht dabei 48,42 % (27,7 Billionen Dollar) aus. Die Qualitäts- und Deckungsindikatoren blieben mit 2,19 % beziehungsweise 156,44 % auf einem soliden Niveau. Der Nettozinsertrag sowie sonstige Erträge summierten sich auf 3,33 Billionen Dollar.
Die Bank hat alle Ziele ihres Geschäftsplans für 2025 erreicht und eine Fabrik für digitale Transformation ins Leben gerufen. Für 2026 strebt sie eine Steigerung der Profitabilität an und setzt dabei auf kurz-, mittel- und langfristige Strategien.