Auf der Hauptversammlung verteidigte der CEO der Grupo Cibest, Juan Carlos Mora, den Verkauf von Banistmo als Strategie zur Kapitaloptimierung und zur Fokussierung auf profitablere Geschäftsbereiche. Die Aktionäre stimmten einer Dividende in Höhe von 4,3 Billionen Dollar zu, was einem Anstieg von 15 % gegenüber dem Vorjahr entspricht.
Während der ordentlichen Hauptversammlung erklärte der CEO der Grupo Cibest, Juan Carlos Mora, dass der Verkauf von Banistmo an die Grupo Cuscatlán für 1,4 Milliarden US-Dollar auf einer Marktanalyse und einem wettbewerbsorientierten Prozess mit etwa sechs Bietern basierte. „Wir hielten es für den richtigen Zeitpunkt, auf Grundlage dieser Desinvestition nach Alternativen zu suchen, die eine höhere Rentabilität generieren“, so Mora. Die für Mitte des Jahres erwartete Transaktion wird Ressourcen für Reinvestitionen in Wachstum freisetzen, ohne die Rendite für die Anleger zu beeinträchtigen. Cibest wird durch Bancolombia Panamá weiterhin in Panama präsent bleiben. Der Nettogewinn für 2025 lag bei 3,8 Billionen Dollar, ein Rückgang um 39 % aufgrund des buchhalterischen Effekts des Verkaufs; ohne diesen Effekt hätte der Gewinn 7,4 Billionen Dollar bei einer Eigenkapitalrendite (ROE) von 17,2 % betragen. Mora prognostiziert nach dem Verkauf eine Eigenkapitalrendite von nahezu 18 %. Die Aktionäre genehmigten eine Dividende von 4.512 Dollar pro Aktie, was insgesamt 4,3 Billionen Dollar entspricht – ein Anstieg von 16 % gegenüber den 3,75 Billionen Dollar des Vorjahres –, die ab dem 1. April in vier Raten ausgezahlt wird. Zudem wurde ein neues dreijähriges Aktienrückkaufprogramm im Wert von 1,35 Billionen Dollar bewilligt, nachdem zuvor bereits Aktien im Wert von 662 Milliarden Dollar zurückgekauft wurden. Laut Mora signalisiert dies das Vertrauen in die zukünftige Performance.