Die kolumbianische Superintendencia de Sociedades hat das Sanierungsabkommen für Franquicias y Concesiones, bekannt als Presto, genehmigt. Der Plan, der von 81,39 % der qualifizierten und eingestuften Gläubiger unterstützt wird, strukturiert Verbindlichkeiten in Höhe von 31 Milliarden Pesos über einen Zeitraum von sechs Jahren um. Ziel ist es, 694 Arbeitsplätze und 180 Verkaufsstellen zu erhalten.
Die kolumbianische Superintendencia de Sociedades hat das Sanierungsabkommen für Franquicias y Concesiones, am Markt bekannt als Presto, nach Prüfung der Einhaltung des Gesetzes 1116 von 2006 bestätigt. Die Entscheidung wurde während einer öffentlichen Anhörung am 30. April 2026 getroffen, nachdem 81,39 % der qualifizierten und eingestuften Gläubiger zugestimmt hatten.
Der Plan sieht einen Tilgungsplan von sechs Jahren vor, um Verbindlichkeiten in Höhe von 31 Milliarden Pesos zu bewältigen. Er beinhaltet Kapitalverzichte in Höhe von 19 Milliarden Pesos bei Gläubigern der fünften Klasse sowie 211 Millionen Pesos bei besicherten Gläubigern der zweiten Klasse, was der Stabilisierung der Finanzstruktur des Unternehmens dient.
Durch die Umstrukturierung werden 694 direkte Arbeitsplätze erhalten und der Fortbestand von 180 landesweiten Verkaufsstellen im Lebensmittelsektor sichergestellt. Die amtierende Superintendentin Nini Johanna Castañeda erklärte: "Diese Art von Vereinbarungen spiegelt das Vertrauen der Gläubiger in die geschäftliche Erholung wider und zeigt, dass Insolvenzmechanismen es ermöglichen, nachhaltige Lösungen zwischen den Parteien zu entwickeln".
Die Aufsichtsbehörde wird die Einhaltung überwachen, um Transparenz und die Einhaltung der geltenden Vorschriften zu gewährleisten.