Die Superintendencia de Subsidio Familiar hat die vollständige administrative Intervention der Caja de Compensación Familiar del Huila um zwölf weitere Monate verlängert. Die Maßnahme zielt darauf ab, trotz der erreichten Vermögenssanierung weiterhin bestehende rechtliche und finanzielle Risiken zu mindern.
Die Intervention wurde ursprünglich am 25. Juli 2022 durch die Resolution 0469 während der Regierung von Iván Duque angeordnet. Im letzten Jahr, zwischen März 2025 und März 2026, verzeichnete die Einrichtung einen Vermögenszuwachs von 93,0542 Milliarden Pesos und reduzierte ihre Verschuldung auf 19,61 Prozent. Comfamiliar sieht sich jedoch mit 21 Gerichtsverfahren in Höhe von 237,468 Milliarden Pesos konfrontiert, was 45,58 Prozent des Vermögens entspricht. Zudem sind parafiskalische Mittel in Höhe von 51,4579 Milliarden Pesos weiterhin gepfändet, obwohl diese gesetzlich unpfändbar sind. Die Verlängerung, die durch die Resolution 0375 von 2026 von der Superintendentin Sandra Viviana Cadena Martínez festgelegt wurde, läuft bis zum 24. Mai 2027. Die Einrichtung meldet zudem Probleme bei Wohnungsbauprojekten mit geringen Verkaufszahlen.