Finanzminister Germán Ávila hat dem Kongress einen Gesetzentwurf vorgelegt, um das Budget des kolumbianischen Instituts für Familienfürsorge (ICBF) um 500 Milliarden Pesos aufzustocken. Die Maßnahme soll den Betrieb der Behörde in der zweiten Jahreshälfte 2026 sicherstellen.
Ávila erklärte, dass das Gesamtbudget des ICBF von 10,96 Billionen auf 11,46 Billionen Pesos steigen würde. Die Investitionsmittel würden von 9,68 Billionen auf 10,18 Billionen Pesos erhöht, während die Betriebsmittel bei 1,28 Billionen Pesos blieben.
Der Minister betonte, dass die Aufstockung auf Programmausgaben und nicht auf Betriebskosten abziele. Die Mittel sollen die frühkindliche Entwicklung sowie Initiativen für Jugendliche und bedürftige Familien unterstützen.
Ávila merkte an, dass die Maßnahme die primären Ausgabenziele im Finanzplan 2026 nicht verändere. Der Vorschlag, der als Gesetzentwurf 500 im Repräsentantenhaus und 369 im Senat eingereicht wurde, war erstmals Ende April vorgesehen und zielt darauf ab, Qualitäts- und Deckungseinbußen bei den Dienstleistungen des ICBF zu verhindern.