Das chilenische Finanzministerium hat ein Dekret an den Generalrechnungshof gesendet, um 17,581 Millionen Dollar aus dem temporären Notfallfonds für den Wiederaufbau nach den Bränden in Viña del Mar zu kürzen. Diese Kürzung entspricht 3,5 % der für dieses Jahr budgetierten 502,069 Millionen Dollar. Sie ist Teil einer umfassenderen Reduzierung der öffentlichen Staatsausgaben um 150,379 Millionen Dollar.
Am 24. April legte das Finanzministerium dem Generalrechnungshof der Republik ein Dekret über Kürzungen im öffentlichen Haushalt in Höhe von 150,379 Millionen Dollar vor. Die Anpassungen betreffen zwei Hauptprogramme: Komplementäre Operationen mit 92,082 Millionen Dollar und Subventionen mit 58,280 Millionen Dollar.
Die bemerkenswerteste Kürzung betrifft den temporären Notfallfonds, der eingerichtet wurde, um die Kosten der Brände vom Februar 2024 in der Region Valparaíso, einschließlich Viña del Mar, zu decken. Das Gesetz sah für dieses Jahr 502,069 Millionen Dollar vor, wovon das Finanzministerium 17,581 Millionen Dollar, also 3,5 % der Gesamtsumme, kürzen möchte. Zuvor wurden im Januar und Februar 82,000 Millionen Dollar an die Ministerien für Wohnungsbau und soziale Entwicklung zur Umsetzung übertragen.
Weitere Kürzungen umfassen 490 Millionen für das Nationale Institut für Menschenrechte (3 % seines Jahresbudgets), 262 Millionen für den Rat für Transparenz, 213 Millionen für Umweltgerichte und 155 Millionen für die Ombudsstelle für Kinderrechte. Weitere Kürzungen betreffen 30 Millionen für den Autonomen Fiskalrat und 600 Millionen für das vereinfachte Rückerstattungsprogramm für Exporteure.
Das Dekret passt zudem potenziell bereits ausgeführte Posten an, wie etwa Boni für Wahlhelfer und dauerhafte Beiträge an politische Parteien.