Wohnungsbauministerium verklagt Bauunternehmen wegen Mängeln beim Wiederaufbau in Viña del Mar

Das chilenische Wohnungsbauministerium (Minvu) hat den Vertrag mit der Constructora San Sebastián gekündigt und bei der Staatsanwaltschaft Anzeige wegen Verstößen beim Wiederaufbau des Sektors El Olivar in Viña del Mar erstattet, der 2024 von einem Großbrand heimgesucht wurde. Minister Iván Poduje wies auf seismische Risiken und weitere Mängel hin, die bei einer technischen Prüfung festgestellt wurden.

Das chilenische Ministerium für Wohnungswesen und Städtebau (Minvu) hat den Vertrag mit der Constructora San Sebastián beendet, die mit dem Wiederaufbau des Sektors El Olivar in Viña del Mar nach dem Großbrand von 2024 beauftragt war. Der Schritt folgt auf eine technische Überprüfung durch Ingenieurteams des Dienstes für Wohnungsbau und Urbanisierung (Serviu), bei der zahlreiche Verstöße aufgedeckt wurden. Minister Iván Poduje verwies auf frühere Beschwerden von Lieferanten gegen das Unternehmen. „Wir haben eine technische Bewertung mit unseren Serviu-Ingenieurteams durchgeführt und festgestellt, dass die wiederaufgebauten Häuser seismische Risiken aufwiesen, zusammen mit einer Reihe von Verstößen, die alle öffentlich sind“, erklärte Poduje am Samstag gegenüber Radio Biobío. Zu den genannten Problemen gehören eine mangelhafte seismische Leistung der Häuser, fehlende Elemente zur strukturellen Steifigkeit, Verformungsrisiken, Mängel beim Brandschutz sowie nicht zertifizierte Schalldämmung zwischen den Einheiten. Poduje sagte, die Angelegenheit sei zur rechtlichen Verfolgung an die Staatsanwaltschaft übergeben worden. Die Maßnahme stehe im Einklang mit einer Prüfung, die von Präsident José Antonio Kast zugesagt wurde, betonte der Minister.

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