Das kolumbianische Finanzministerium hat kurzfristige Staatstitel (TCO) im Wert von 900 Milliarden Pesos im Rahmen einer öffentlichen Auktion platziert, wobei der Zinssatz für die einjährige Referenz mit Fälligkeit am 23. März 2027 bei 13,65 % lag. Es gingen Gebote in Höhe von insgesamt 1,3 Billionen Pesos ein, was dem 1,5-Fachen des angebotenen Betrags entspricht.
Das kolumbianische Finanzministerium unter der Leitung von Minister Germán Ávila hat eine Auktion für auf Pesos lautende TCO durchgeführt. Die einjährige Referenz erreichte einen Zinssatz von 13,65 % und ist am 23. März nächsten Jahres fällig. Die Gebote beliefen sich auf insgesamt 1,3 Billionen Pesos im Nennwert, was dem 1,5-Fachen der angebotenen 900 Milliarden Pesos entspricht. Dies deutet auf eine starke Nachfrage am kolumbianischen Markt für öffentliche Wertpapiere hin. „Das TCO-Emissionsprogramm ist Teil der Strategie der Nation, zur Entwicklung des inländischen Kapitalmarktes beizutragen, indem liquide Referenzen am kurzen Ende der Zinsstrukturkurve integriert werden“, erklärte das Ministerium. Das Ergebnis unterstreicht die hohen Finanzierungskosten des Landes über die gesamte Zinsstrukturkurve hinweg. Jüngste TES-Auktionen für ein Jahr lagen über 13 %, und 10-jährige Anleihen verharren weiterhin auf einem erhöhten Niveau.