Kolumbien verzeichnete im Februar 2026 eine jährliche Inflationsrate von 5,3 % und belegte damit den zweiten Platz unter den OECD-Ländern, nur hinter der Türkei mit 31,5 %. Dieser Wert übersteigt den OECD-Durchschnitt von 3,4 %.
Kolumbien verzeichnete im Februar 2026 eine der höchsten Inflationsraten innerhalb der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD). Die jährliche Veränderung erreichte 5,3 % und lag damit nur hinter der Türkei, die 31,5 % meldete. Der Wert platzierte das Land deutlich über dem OECD-Durchschnitt von 3,4 %. Obwohl sich der Anstieg in Kolumbien im Vergleich zu früheren Höchstständen abgeschwächt hat, steigen die Lebenshaltungskosten schneller als in den meisten entwickelten Volkswirtschaften der Gruppe. Innerhalb Lateinamerikas lag Kolumbien über Mexiko (4,0 %), während Chile und Costa Rica niedrigere Raten aufwiesen; Costa Rica verzeichnete sogar -2,7 %. Unter den großen Weltwirtschaften lagen die Vereinigten Staaten bei 2,4 %, Deutschland bei 1,9 %, Kanada bei 1,8 %, Japan bei 1,3 % und Frankreich bei 0,9 %. Die Daten verdeutlichen die Herausforderungen bei der Preisgestaltung, der Geldpolitik und der Kaufkraft der Haushalte in Kolumbien. Sie werden als Schlüsselindikator für kommende Entscheidungen, etwa bei Zinsanpassungen, dienen.