Die Banco de la República hat ihre monatliche Umfrage zu den Erwartungen von Ökonomen veröffentlicht, in der die Inflation zum Jahresende auf 6,32 % und die Zinssätze auf 12,25 % prognostiziert werden. Diese Prognosen stellen eine Aufwärtskorrektur gegenüber März dar. Experten rechnen in den Folgejahren mit einer allmählichen Abschwächung.
Die Banco de la República hat die Ergebnisse ihrer monatlichen Umfrage zu den Erwartungen von Ökonomen veröffentlicht. Die Umfrage deutet auf eine Inflation zum Jahresende von 6,32 % hin, ein Anstieg gegenüber den im März prognostizierten 5,45 %. Für November stieg die Prognose von 6,26 % auf 6,32 %, wobei für März 2027 5,70 % und für März 2028 4,23 % erwartet werden. Für die Inflation ohne Lebensmittel prognostizieren Analysten 5,45 % im April und 6,21 % zum Jahresende. Ohne Berücksichtigung von Lebensmitteln und regulierten Waren werden die Lebenshaltungskosten im April voraussichtlich 5,84 % erreichen, im Dezember mit 6,31 % ihren Höchststand finden und sich bis April 2028 bei 4,60 % einpendeln. Was die Geldpolitik betrifft, so wird der Zinssatz voraussichtlich bei 12,25 % liegen, was über der Schätzung des Vormonats von 11,75 % liegt. Bis Dezember nächsten Jahres würde er auf 10,25 % sinken, was auf eine mögliche Abschwächung des aktuellen Zyklus hindeutet. Diese Erwartungen unterstreichen die laufende Dynamik zwischen der Nationalregierung und dem Verwaltungsrat der Banco de la República.