Das mexikanische Nationale Institut für Statistik und Geografie (Inegi) meldete für die erste Märzhälfte 2026 eine jährliche Inflationsrate von 4,63 %, womit die Schätzungen der Analysten übertroffen wurden. Der Nationale Verbraucherpreisindex (INPC) stieg im Vergleich zum vorangegangenen Halbmonatszeitraum um 0,62 %.
Das Inegi veröffentlichte die INPC-Daten für die erste Märzhälfte 2026, die einen halbmonatlichen Anstieg von 0,62 % zeigten und die jährliche Inflationsrate von 4,13 % Ende Februar auf 4,63 % anhoben. Dieser Wert übertraf die mittlere Analystenschätzung von Bloomberg in Höhe von 4,37 %. Die volatilere Kernkomponente (non-underlying) stieg um 1,96 %, getrieben durch Obst und Gemüse mit einem Zuwachs von 8,34 % sowie Energie mit 0,48 %. Die zugrunde liegende Inflation (underlying) wuchs halbmonatlich um 0,22 % auf jährlich 4,46 % (nach 4,48 %), wobei Waren um 0,20 % und Dienstleistungen um 0,25 % stiegen. Zu den Produkten, die einen Aufwärtsdruck ausübten, gehörten Jitomate, Hühnchen, grüne Tomaten, Kartoffeln, Kürbis, Limetten, Strom, Gastronomie, Luftverkehr und selbstgenutzter Wohnraum. Die Preise sanken bei Eiern, Schweinefleisch, Nopales, anderem Obst, Rindfleisch, Internetpaketen, Telefonie, Pay-TV, Internetdiensten, Herrenhemden und Deodorants. Der mexikanische Peso wertete laut Banco de México um 0,09 % auf 17,7957 pro Dollar ab, wobei die Bankschalterkurse laut Banamex bei 18,20 Pesos pro Dollar lagen. Janneth Quiroz von Monex wies auf eine Aufwärtstendenz aufgrund lokaler Daten und geopolitischer Spannungen hin. Banxico steht vor der Zinssitzung am 26. März mit geteilten Prognosen: 15 von 29 Analysten erwarten eine Beibehaltung bei 7 %, 14 eine Senkung auf 6,75 %.