Der mexikanische Peso wertete am 27. April gegenüber dem Dollar um 0,07 % auf und schloss bei 17,38 Einheiten, was auf die festgefahrenen Verhandlungen zwischen den Vereinigten Staaten und dem Iran zurückzuführen ist. Präsident Donald Trump sagte die für Pakistan geplante zweite Gesprächsrunde ab, während iranische Vertreter nach Russland reisten. Die globalen Märkte reagierten uneinheitlich auf die Unsicherheit.
Der mexikanische Peso schloss am 27. April laut Daten der Banco de México mit einer minimalen Aufwertung von 0,07 % gegenüber dem US-Dollar bei 17,38 Einheiten pro Dollar, einen Centavo weniger als am vorherigen Freitag. Banamex meldete einen Dollar-Verkaufskurs von 17,78 Pesos und einen Ankaufskurs von 16,86 Pesos.
Die zweite Runde der Verhandlungen zwischen den Vertretern von Donald Trump und dem Iran, die für das Wochenende in Pakistan geplant war, wurde vom US-Präsidenten abgesagt. „Sie gaben uns ein Dokument, das besser hätte sein sollen, und kurioserweise erhielten wir zehn Minuten nach der Absage ein neues Dokument, das deutlich besser war“, sagte Trump. Als Reaktion darauf reiste der iranische Außenminister Abbas Araghchi nach Russland, um Präsident Wladimir Putin zu treffen.
Die Aktienmärkte reagierten vorsichtig. An der Wall Street fiel der Nasdaq um 0,32 % auf 24.757,80 Punkte, der S&P 500 sank um 0,10 % auf 7.156,88 Punkte und der Dow Jones verlor 0,07 % auf 49.188,10 Punkte. In Mexiko sank der S&P/BMV IPC um 0,67 % auf 68.768,13 Einheiten und der FTSE-BIVA um 0,74 % auf 1.375,85 Einheiten.
Die europäischen Indizes zeigten sich uneinheitlich: Der IBEX 35 stieg um 0,18 % auf 17.723,80 Punkte, der DAX um 0,12 % auf 24.157,72 Punkte, der CAC 40 um 0,01 % auf 10.347,77 Punkte, während der FTSE 100 um 0,29 % auf 10.349,32 Punkte fiel. Der Ölpreis stieg; WTI lag bei 96,38 USD (+2,10 %) und Brent bei 107,98 USD (+2,52 %).
Felipe Mendoza, Analyst bei der EBC Financial Group, merkte an, dass die Märkte das mexikanische BIP sowie die Rhetorik der Fed beobachten werden.