Trotz des Feiertags Mariä Lichtmess gewann der mexikanische Peso im elektronischen Handel gegenüber dem Dollar an Boden und wertete sich um 0,32 Prozent auf. Der Wechselkurs lag bei 17,40 Einheiten pro Dollar, zwei Cent niedriger als der Schlusskurs der Bank of Mexico vom Freitag zuvor. Analysten warnen vor einer möglichen Korrektur wegen der Überkauftheit des Pesos im Januar.
Die Finanzmärkte Mexikos waren am Montag, 2. Februar, wegen Mariä Lichtmess geschlossen, das die Verkündigung der Verfassung gedenkt. Der Peso wurde jedoch weiterhin auf elektronischen Plattformen gehandelt und verzeichnete einen bescheidenen Zuwachs gegenüber dem US-Dollar. Laut Bloomberg-Daten wertete sich die mexikanische Währung um 0,32 Prozent auf und erreichte einen Wechselkurs von 17,40 Pesos pro Dollar. Dies entspricht einem Rückgang um zwei Cent gegenüber dem Schlusskurs der Bank of Mexico am 30. Januar. Gabriela Siller, Direktorin für Wirtschaftsanalysen bei Banco Base, stellte fest, dass der aktuelle Wechselkurs eine starke Überkauftheit des Pesos im Januar anzeigt und die Wahrscheinlichkeit einer Aufwärtskorrektur erhöht. „Nach unten liegen wichtige Unterstützungen bei 17,10 Einheiten, dem Jahrestief. Nach oben bei 17,32, 17,46 und 17,57 Pesos pro Dollar“, erläuterte Siller. Die zweite Januarhälfte war für den Dollar hart, obwohl der Grüne Erholungsanzeichen zeigt. Faktoren wie US-Drohungen gegenüber Grönland und die Haltung von Präsident Donald Trump zur Dollar-Schwäche haben Debatten über dessen langfristigen Rückgang angeheizt. In Banken notierte Banamex den Dollar bei 17,89 Pesos zum Verkauf und 16,89 Pesos zum Kauf. Auf dem Anleihenmarkt lag die Rendite der US-10-Jahresanleihe bei 4,24 Prozent, die Mexikos bei 8,92 Prozent. Zu den anderen deutlich aufwertenden Währungen zählen der südkoreanische Won (0,74 Prozent), polnische Zloty (0,73 Prozent), russischer Rubel (0,62 Prozent), rumänischer Leu (0,53 Prozent) und tschechische Krone (0,50 Prozent).