Der mexikanische Peso beendete die Montagssitzung mit Gewinnen aufgrund der Schwäche des Dollars, ausgelöst durch Spannungen der Regierung von Donald Trump gegen die Federal Reserve zur Senkung der Zinssätze. Der Wechselkurs lag bei 17,9188 Pesos pro Dollar, ein Anstieg um 0,36 %. Analysten führen diese Bewegung auf Bedenken hinsichtlich der Unabhängigkeit der Fed zurück.
Die US-Währung zeigte Schwäche aufgrund der anhaltenden Kritik von Donald Trump an Jerome Powell, dem Vorsitzenden der Federal Reserve, weil er die Zinssätze nicht weiter senkt. Diese politischen Druckausübungen weckten Bedenken über die Unabhängigkeit der Fed und begünstigten die Aufwertung mehrerer Schwellenwährungen, einschließlich des mexikanischen Pesos. Laut Daten der Banco de México schloss der Spot-Wechselkurs bei 17,9188 Pesos pro Dollar, was einem Gewinn von 6,48 Centavos oder 0,36 % im Vergleich zum Vortag entspricht. Janneth Quiroz, Direktorin für wirtschaftliche und Devisenanalysen bei Monex, erklärte: „Der USD/MXN-Wechselkurs zeigte einen Abwärtstrend aufgrund der Schwäche des US-Dollars inmitten politischer Spannungen und Bedenken hinsichtlich der Unabhängigkeit der Federal Reserve.“ Der Dollar-Index (DXY), der die Stärke des Dollars gegenüber einem Korb aus sechs wichtigen Währungen misst, fiel um 0,27 % auf 98,60 Punkte. Ähnlich sank der Bloomberg-Dollar-Index um 0,22 % auf 1.209,05 Punkte. An den Schaltern der Banken gab Banamex den Dollar mit 18,39 Pesos zum Verkauf an. Zu den anderen aufgewerteten Währungen gehören der chilenische Peso um 1,06 %, der russische Rubel um 0,73 % und der thailändische Baht um 0,61 %. Auf dem Anleihenmarkt lag die Rendite der US-Staatsanleihen mit 10 Jahren bei 4,19 %, die des Mexikos bei 9,10 %. Diese Bewegung unterstreicht die Sensibilität der Devisenmärkte gegenüber politischen Eingriffen in die US-Geldpolitik.